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Hafenalle, 09.08.2017
In Höhe der Hafenschule (links) rollt der Verkehr bereits über das neue Teilstück der Hafenallee. Auf der rechten Straßenseite sind Parkplätze als provisorische „Elternhaltestelle“ markiert und eine neue Bushaltestelle der Linie 108 in Fahrtrichtung Marktplatz angelegt worden. © Bernd Georg
Auf dem Gehweg vor der Hafenschule fehlen nur noch die Bäume. Davor fließt der Verkehr bereits über ein Teilstück der Hafenallee nach Westen. Weil an der neuen Hauptverkehrsachse keine Fahrzeuge halten können, ist gegenüber, an der parallel zu Hafenallee und Nordring verlaufenden Anliegerstraße, für Eltern mit Autos eine provisorische Haltezone eingerichtet worden, an der Kinder gefahrlos ein- und aussteigen können.

Rechtzeitig zum Start der neuen Grundschule und Kita zum Schuljahresbeginn am 14. August werden nicht nur der Gehweg und die  Bushaltestelle, sondern auch die „Elternhaltestelle“ und ein neuer Ampelübergang fertiggestellt sein. Bauherrin ist die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH, ein Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe.

Die OPG baut gerade unter laufendem Verkehr die ehemalige Hafenstraße  auf einer Länge von 850 Metern zwischen Schule und Goethering zur Hafenallee aus. Die erste von drei Bauphasen ist jetzt abgeschlossen. Bis  2018/2019 soll die alte Hauptverkehrsachse, der parallel zur Hafenallee verlaufende Nordring, zwischen Schule und Lilistraße (EVO) zur Anliegerstraße zurückgebaut und vom Durchgangsverkehr durch einen Baumstreifen abgetrennt werden.

18.000 Fahrzeuge rollen täglich über Hafenallee

In Höhe der Schule rollen die täglich fast 18.000 Fahrzeuge schon seit Juli  nicht mehr über den Nordring, sondern über ein Teilstück der Hafenallee in Richtung Westen. Ab der Schule fließt der Verkehr vorerst wieder über den Nordring. Verkehrsteilnehmer müssen sich auch weiterhin auf Veränderungen bei der Verkehrsführung einstellen.

Den Eltern der Grundschul- und Kita-Kinder aus dem Nordend und dem Hafenviertel  wird von städtischer Seite nahegelegt, die Hafenschule am besten zu Fuß oder mit dem Bus anzusteuern. Eine sichere Überquerung der Hafenallee aus Richtung Nordend ermöglicht ein neuer Ampelübergang in Höhe Taunusstraße/Kranweg.

Hafenschule am besten zu Fuß oder mit dem Bus ansteuern

Den Eltern der Grundschul- und Kita-Kinder aus dem Nordend und dem Hafenviertel  wird von städtischer Seite nahegelegt, die Hafenschule am besten zu Fuß oder mit dem Bus anzusteuern. Eine sichere Überquerung der Hafenallee aus Richtung Nordend ermöglicht ein neuer Ampelübergang in Höhe Taunusstraße/Kranweg.

Die Haltestelle „Carl-Ulrich-Brücke“ der Buslinie 108 befindet sich in Fahrtrichtung Kaiserlei vor dem Hafenzentrum. Von dort aus können die Kinder am vorhandenen Ampelübergang gefahrlos über die Straße Am Hafendeck zur Schule und Kita gelangen.

Besucherinnen und Besucher der Schule, die ihr Auto für eine längere Dauer abstellen möchten, auch Vereinssportlerinnen und Vereinssportler, die eine der beiden Turnhalle nutzen wollen, können in der Tiefgarage des Hafenzentrums parken. Die Zufahrt befindet sich in der Straße Am Hafendeck.

Die Bushaltestelle gegenüber der Hafenschule in Fahrtrichtung Marktplatz ist  ein paar Meter nach vorne an die Hafenallee gerückt. Unweit entfernt hat die OPG in der Anliegerstraße Nordring eine Haltezone für Eltern eingerichtet, die ihr Kind mit dem Auto zur Schule oder zur Kita bringen wollen. Bei dieser „Elternhaltestelle“ handelt es sich um ein Provisorium aus 18 markierten Parkplätzen - je vier für Schule und Kita und zehn für die Anwohnerinnen und Anwohner. Diese Übergangslösung soll bis zur Fertigstellung der Anliegerstraße bestehen.

Zweite Bauphase der Hafenallee bis zu den Herbstferien

In einer zweiten, je nach Witterung bis zu den Herbstferien dauernden Bauphase wird die Fahrbahndecke des nächsten Teilstücks der Hafenallee zwischen Schule und Boxclub Nordend fertiggestellt. Der Verkehr  in Richtung Westen fließt dann ab der Hafenschule über diesen neuen Abschnitt. Ab Lilistraße wird der Verkehr wieder auf den hier unmittelbar am Energieversorger EVO entlangführenden Nordring verschwenkt und bis zum Goethering geführt.

Durch die neue Hafenallee wird der Wohnbereich am Nordring zwischen Taunus- und Ludwigstraße entlastet. Der Nordring wird in diesem Bereich gesperrt. In dem Abschnitt kann dann weder gefahren noch geparkt werden. Lediglich im Bereich zwischen Ludwig- und Lilistraße bleibt der Nordring befahrbar, um weiterhin eine Zufahrt zur Heyne-Fabrik zu ermöglichen. Die zwischen dem Nordring und den Wohnhäusern verlaufende alte Anliegerstraße bleibt vorerst wie sie ist und wird erst in der dritten Bauphase erneuert.

Dritte Bauphase der Hafenalle beginnt im Herbst

Nachdem die noch fehlenden Bäume auf dem Gehweg vor der Schule gesetzt sind, beginnt im Herbst 2017 die dritte und letzte Bauphase. Etwa bis Ende 2018 / Anfang 2019 wird der Nordring bis zur Einmündung Lilistraße zur Anliegerstraße zurückgebaut und mit einem zweireihigen Baumstreifen von der Hafenallee abgeschirmt.   

Das östliche Teilstück des Nordrings entlang der EVO zwischen Lilistraße und Goethering wird zur Hafenallee ausgebaut und der Verkehr für die Dauer der Arbeiten über eine parallel verlaufende, provisorisch asphaltierte Trasse geleitet.

11.08.2017