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Blick auf den Hafenplatz mit Blauem Kran im Hintergrund.
Blick auf den Hafenplatz mit Blauem Kran im Hintergrund. © Alexander Habermehl
In der Nacht der Museen am 6. Mai ist der Hafen Offenbach der Place to Be: Die offizielle Eröffnung des Hafenplatzes wird mit Live-Musik gefeiert, Kunstausstellungen öffnen ihre Türen bis in die Nacht hinein, Performancekünstler setzen den Blauen Kran in Szene und Hafenführungen laden dazu ein, den neuen Stadtteil kennenzulernen.

Hafenplatz als Anker zwischen Offenbach und Frankfurt

Das Bunte Treiben am Hafen beginnt mit einem Auftritt von Akua Naru, der „First Lady des Global Hip Hop“. Sie bringt ab 20 Uhr den „Concious-Rap“ mit afrikanischen Rhythmen und Klängen, Einflüssen aus Jazz, Blues und Soul zurück.

Im Anschluss werden der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider und der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann gemeinsam mit den Kulturdezernenten Dr. Ina Hartwig und Dr. Felix Schwenke den Hafenplatz als Ankerplatz zwischen den beiden Städten eröffnen.

Gegen 21:20 Uhr übernimmt die Mainzer Sängerin Mine das Mikrofon. Sie begeistert mit unaufdringlichem Songwriting, feinmaschigen Klangteppichen und starker Stimme und ist längst kein Geheimtipp mehr. Ein besonderes Highlight: Bei einigen Songs begleitet ein Streichensemble der Neuen Philharmonie Frankfurt die Künstlerin.

Kunstort Hafen

Als weithin sichtbares Erkennungsmerkmal des Offenbacher Hafens wird der Blaue Kran in der Nacht der Museen ebenfalls eine Rolle spielen: Ab 22:30 Uhr setzen die Performancekünstler der Frankfurter antagon theaterAKTion ihn mit Licht und Musik neu in Szene.  

Die Entwicklung des Offenbacher Industriehafens zu einem attraktiven Ort zum Wohnen, Arbeiten, Entspannen und Ausgehen dokumentieren Wiebke Grösch und Frank Metzger mit ihrer Fotoausstellung in der ehemaligen Hafenmeisterei. In der Kressmann-Halle (Hafen 13) ist die Ausstellung „Duo – Peter Rösel und Nasan Tur“ der mittlerweile in Berlin lebenden Künstler zu sehen. Der gebürtige Offenbacher Tur studierte an der HfG, Röse am Städel in der Klasse von Thomas Bayrle. Beide zeigen ein In-Situ-Konzept, eine unmittelbar auf den Ort abgestimmte und dort entstandene künstlerische Position.

Offenbacher Museen bieten buntes Programm

Auch die drei Offenbacher Museen, Deutsches Ledermuseum, Haus der Stadtgeschichte und Klingspor Museum lassen an diesem Abend ihre Türen geöffnet und bieten den Besuchern ein besonderes Programm. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Den gesamten Abend über verbinden zwei historische Omnibusse aus den 1960ern den Hafen mit den drei Offenbacher Museen, Deutsches Ledermuseum, Haus der Stadtgeschichte und Klingspor Museum.