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Visualisierung kap: Büro- und Hotelturm
Spektakulärer Schlusspunkt: Die drei Hochbauten des Projektes „kap – Inselspitze Hafen Offenbach“ der Deutsche Wohnwerte GmbH & Co. KG und der Gustav Zech Stiftung mit dem von der OPG geplanten Park in den Dünen schließen die Hafenentwicklung im Westen ab. © schneider+schumacher
Auf der internationalen Immobilienmesse EXPO REAL hat die Stadt Offenbach in diesem Jahr zwei Schwerpunkte gesetzt: die Vorstellung der Entwicklung des Kaiserleigebietes und die Vorstellung der Entwicklung des Hafens.

Stadt Offenbach und OPG präsentieren Entwicklungsstand

In München präsentierte die OPG im Auftrag der Stadt den Siegerentwurf eines Architektenauswahlverfahrens für das „Main Gate East“, dem östlichen Schlussstein des Stadtviertels. Mit seiner klaren Formensprache und einer Fassadenstruktur aus Stahl und Glas soll sich das Büro-Hochhaus der Eyemaxx Real Estate AG in die hochwertige Architektur im Hafen Offenbach einfügen.
Die Stadt Offenbach hat die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH genutzt, um den ehemaligen Industriehafen erfolgreich zu revitalisieren und in ein lebendiges, urbanes Quartier mit einer spannenden Mischung aus Wohnen und Arbeiten, Bildung und Kultur, Sport und Freizeit zu verwandeln. Für ihre Arbeit erhielt die OPG auch Preise und Auszeichnungen.

Main Gate East als östlicher Schlussstein

Als Gegenstück soll bis 2022 am östlichen Rand des Stadtviertels das 70 Meter hohe „Main Gate East“-Bürogebäude mit 20 Stockwerken und einer Bruttogrundfläche von rund 13.600 Quadratmetern entstehen. Das Hochhausprojekt, ist mit hoher Anteilsmehrheit im Besitz der Eyemaxx Real Estate AG.
Aus einem Architektenauswahlverfahren, das die Eyemaxx-Gruppe mit Unterstützung der OPG durchgeführt hat, sind die Frankfurter Meixner Schlüter Wendt Architekten (MSW) als Sieger hervorgegangen. MSW haben in Offenbach auch schon das Nachbargebäude des Hochhauses, die Deutschlandzentrale des Baustoffhandelsunternehmens Saint-Gobain Building Distribution GmbH, und das preisgekrönte Besucherzentrum des Offenbacher Wetterparks entworfen.

„Das Main Gate East“ bildet den qualitativ hochwertigen Schlussstein am Hafenplatz“, so Daniela Matha. Zwischen den westlichen „kap“-Bauten und ihrem östlichen Pendant spanne sich das gesamte Hafenquartier.

„Mit dem ,Main Gate East‘ entstehen im Hafen weitere attraktive Büroflächen. Das stärkt den Unternehmensstandort Offenbach insgesamt“, freut sich auch Baudezernent Paul-Gerhard Weiß, der ebenfalls auf der EXPO war.

Visualisierung MAIN GATE EAST
© Meixner Schlüter Wendt Architekten

Repräsentative Gewerbeadresse: Entwicklung auf der Zielgeraden

Längst zählt Offenbachs Hafenviertel nicht nur zu den begehrtesten Wohnstandorten. Das Quartier hat auch das Potenzial, zu einer der repräsentativsten Gewerbe-Adressen der Rhein-Main-Region zu werden.
Aus dem ehemaligen Umschlagplatz für Brennstoffe ist heute ein lebendiges, gemischtes Stadtquartier geworden. Ein urbaner und doch naturnaher Wohlfühlort am Wasser, der mit seiner hochwertigen Architektur, seinen attraktiven Freiflächen und seinem gelungenen Nutzungsmix die Ansprüche moderner Menschen an Wohnen, Arbeit und Freizeit in Einklang bringt.

Die Entwicklung des neuen Stadtviertels durch die OPG befindet sich auf der Zielgeraden. Nahezu alle Wohn- und Gewerbegrundstücke sind bereits vermarktet. Dennoch bietet der Hafen Offenbach vor allem für gewerbliche Nutzer noch viel Gestaltungsraum. Denn mit seinem stimmungsvollen Wechsel von Urbanität, Parklandschaft und Wasser ist der Hafen nicht nur ein Wohnstandort der Premiumklasse, sondern auch ein inspirierender Unternehmensstandort mit hervorragender Verkehrsanbindung und faszinierenden Arbeitswelten.
In attraktiver Wasserlage sind hoher Wohnkomfort und kreatives Arbeitsflair mit einer hochwertigen Infrastruktur verbunden – von einer Kita und Grundschule über ein Einkaufs- und Kulturzentrum bis hin zu vielfältigen Freizeit- und Erholungsangeboten.

„Wichtig war uns, keine Bürowüste zu bauen. Aufenthaltsqualität ist für uns zentral bei der Entwicklung unserer Gewerbestandorte“, so Oberbürgermeister Schwenke. „Der Hafen wird nun auch als Unternehmensstandort positiv wahrgenommen, was dem Image unserer Stadt hilft und was in die Region ausstrahlt und positiv für den Strukturwandel der Stadt Offenbach am Main steht.“

Der Hafen lenke den Blick der Immobilienbranche zudem auch auf andere attraktive Bauflächen in Offenbach. Dazu zählten der Dienstleistungspark Kaiserlei an der Frankfurter Stadtgrenze, das ehemalige Güterbahnhof-Areal „Quartier 4.0“ oder auch die rund 35 Hektar große Clariant-Brache. Insgesamt, so der OB, verfüge Offenbach als verkehrstechnisch optimal angebundene Kernstadt der Rhein-Main-Region mit schnellstem verfügbarem Internet noch über ein Entwicklungspotenzial von rund 100 Hektar Gewerbeflächen.

Impulse für die Kreativwirtschaft

 In Offenbachs Hafenviertel sind inzwischen zahlreiche Entwickler und Investoren vor Anker gegangen: das Baustoffhandelsunternehmen Saint-Gobain Building Distribution GmbH etwa oder als erster gewerblicher Eigennutzer die Haack Partnergesellschaft. Die Unternehmensgruppe zählt zu den größten Kanzleien Offenbachs und hat hier stark expandiert und dazu selbst auf der Hafeninsel ein Bürogebäude für rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter errichtet.
Bei der Offenbacher Werbeagentur taste! food & beverage communication GmbH stehen die Zeichen ebenfalls auf Expansion. Die Kommunikationsspezialisten haben sich mit Architekten und Entwicklern zu einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossen, die auf der Hafeninsel ein modernes Lofthaus errichtet. taste! ist die erste Werbeagentur, die sich im Hafen Offenbach niederlässt.

Mit der Bebauung des „Messeparkplatzes“ auf der „Festlandseite“ im Westen des Hafens schließt sich eine der letzten Baulücken. OB Schwenke hatte in intensiven Gespräche unter Mithilfe von Baudezernent Weiß und OPG-Geschäftsführerin Matha zwischen der Messe, der OPG und Investor Heberger eine gute Gesamtlösung ausgehandelt.Unter dem Titel „Mainview“ will die Heberger Immobilien GmbH an der Hafenallee ein aufgelockertes Ensemble aus drei freistehenden, fünfgeschossigen Bürogebäuden mit einer Bruttogrundfläche von rund 16.300 Quadratmetern und zwei aneinander gefügten Parkhäusern errichten. Eine der Hochgaragen wird hauptsächlich die Messe Offenbach GmbH nutzen.

Der Entwurf für den Campus, der bis Ende 2022 fertiggestellt sein soll, stammt von der Mannheimer Fischer Architekten GmbH, die auch schon die „Hafengold“-Wohnhäuser der Deutsche Wohnwerte GmbH & Co. KG auf der Hafeninsel entworfen hat.  

Ein starker Impulsgeber für Offenbachs lebendige Kreativszene, die sich in Nachbarschaft zum Hafen vor allem im Gründerzeit-Viertel Nordend etabliert hat, ist die international renommierte Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG). Nach Gesprächen von Bürgermeister Peter Freier und OB Schwenke mit dem Land Hessen konnte hier mittlerweile Klarheit erreicht werden: Die HfG wird in den Hafen ziehen und sich deutlich vergrößern. Das Land Hessen hat für den Wechsel der HfG aus dem Stadtzentrum ans Hafenbecken die Grundstücke erworben. Möglichst noch 2019 soll für den Neubau ein internationaler Architektenwettbewerb ausgelobt werden.

10.10.2019