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Visualisierung Hafeninsel mit Straßenbrücke
Eine Autobrücke verbindet in Zukunft das Nordend mit der Hafeninsel. © HH Vision
Die Bebauung in Offenbachs neuem Stadtviertel schreitet schnell voran und mit ihr wächst auch seine hochwertige Infrastruktur. Damit gewinnt der Hafen Offenbach auch an Bedeutung als städtischer Freizeitraum und regionales Ausflugsziel. Mit dem Hafenplatz und einem ersten Abschnitt des Gutsche-Parks entstehen 2016 neue attraktive Freiflächen. Dazu zählt auch der Dünenpark auf der Inselspitze. Für diesen westlichen Bauabschnitt nimmt die Planung in diesem Jahr bereits konkrete Formen an.
Sommer, Sonne, Urlaubsfeeling: Die Beine im Sand ausstrecken, den grandiosen Blick auf die Frankfurter Skyline genießen oder sich im nahen Ausflugslokal verwöhnen lassen: Erholung und Entspannung soll der Park in den Dünen auf der Spitze der Hafeninsel bieten. Zum Hafenbecken hin plant die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH eine ansprechende Uferlandschaft mit Sandstrand, viel Grün und einer Schiffsanlegestelle für Tagesgäste. „An der Inselspitze wird eine einzigartige Parklandschaft inmitten des Ballungsraums entstehen“, verspricht OPG-Geschäftsführerin Daniela Matha.

Öffentliche Freiflächen im Hafen Offenbach

Herzstück der Hafeninsel

Herzstück der Hafeninsel

Zusammen mit einer hochwertigen, exponierten Bebauung ist ein inspirierender Standort besonders auch für Unternehmen mit hohem Gestaltungs- und Repräsentationsanspruch geplant. Eine Bauvoranfrage hat die OPG, die als Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe (SOH) den Hafen entwickelt und vermarktet, bereits gestellt. „Die umliegende Bebauung soll auf den Park „In den Dünen“ architektonisch reagieren‘“, erläutert Božica Niermann, OPG-Bereichsleiterin Quartiers- und Projektentwicklung, die Planung für diesen dritten und letzten Bauabschnitt.

Als Herzstück der Hafeninsel und eigenständiges Teilquartier soll hier mit Geschäften und Büros, Gastronomie, Gesundheitseinrichtungen und einem Hotel ein kommunikatives Pendant zum Hafenplatz im Osten entstehen. Anders, als der 2015 geschlossene Beachclub, solle der Dünenpark keine Partymeile, sondern ein Rückzugsort sein, so Daniela Matha. Belebtere öffentliche Flächen werde es eher „landseitig“ geben.

Wasserspiele auf dem Hafenplatz

Wasserspiele auf dem Hafenplatz

Dazu zählt vor allem der Hafenplatz zwischen Hafenzentrum und Hafenarkaden. Bis Ende 2016 soll dieses kommunikative Zentrum im Osten des Stadtviertels fertig sein. Die wellenförmige Pflasterung der Hafentreppe wird sich in Richtung Main fortsetzen. Baumreihen, ein kleiner Birkenhain und auch Wasserspiele, die für 2017 geplant sind, werden zusammen mit der Gastronomie in den umliegenden Arkaden zum Verweilen einladen. Der Hafenplatz ist Bestandteil des ersten Bauabschnitts. Dieser Bereich ist nahezu fertiggestellt. Für das am Mainufer geplante Hochhaus führt die OPG bereits aussichtsreiche Gespräche mit Investoren. An der Hafenschule und Kita kann voraussichtlich noch im Sommer Richtfest gefeiert werden. Ebenfalls das Mikroapartment-Haus Main Atrium (iLive) wächst jetzt in die Höhe. Bereits bezogen werden können noch dieses Jahr die Gebäude Luv & Lee (Goldman), Hafenarkaden (GSW) und Hafenzentrum (Lyson).

Spielplatz im Gutsche-Park

Spielplatz im Gutsche-Park

Auch die Bebauung des zweiten Bauabschnitts macht große Fortschritte. Die ersten beiden Gebäude der Hafeninsel Mitte (Horn) am Hafenbecken werden im Frühjahr bezogen. Damit wird auch der mittlere Bauabschnitt schon bewohnt sein. Etwa zur gleichen Zeit beginnen die Arbeiten für weitere drei Gebäude. Um die Bewohner im ersten, östlichen Bauabschnitt vor Lärm zu schützen, soll der Baustellenverkehr über die neue Straßenbrücke im Westen fließen. Die Grundstücke für den Gewerberiegel am Mainufer der Hafeninsel sind verkauft. Die Entwickler suchen gerade nach Nutzern. Gedacht ist an ein Hotel und an Büros. Für das erste Gebäude des dritten Bauabschnitts, das Lofthaus AHOI (Bee Capital) an der Inselbrücke, werden voraussichtlich schon 2016 die Bauarbeiten beginnen. Baustart wird ebenfalls für das Teilquartier Marina Gardens Offenbach (PRIMUS) auf der „Landseite“ sein. Hier, südlich des Hafenbeckens, wird die OPG auch im Umfeld des Blauen Krans einen ersten Abschnitt des nach Offenbachs ehemaligem Gartenbaudirektor benannten Gutsche-Parks anlegen. In Abstimmung mit der Stadt Offenbach wird in diesem Jahr auch ein Konzept für einen Spielplatz mit Angeboten für alle Altersgruppen entwickelt. Der Gutsche-Park soll ebenso ein verbindendes Element zum Nordend wie ein Ausflugsziel nicht nur für Offenbacher sein. Der vielfrequentierte Mainufer-Radweg zwischen Frankfurt und Offenbach führt an der Grünfläche entlang. Die neue Trasse soll zusammen mit einer Fahrradzählstelle im Frühjahr eröffnet werden. Die Zeit der kurvigen Umleitungsroute über die Großbaustelle wird dann vorbei sein.

Marina-Erlebniswelt

Marina-Erlebniswelt

Den öffentlichen Raum auf ganz eigene Weise erfahrbar machen wird der „Kran der Künste“ am östlichen Ende des Gutsche-Parks. Voraussichtlich im Spätsommer wird die stillgelegte und abends beleuchtete Maschine mit ihrer neuen Aussichtsplattform über dem Hafenbecken begehbar sein. Der Blaue Kran ist das Wahrzeichen des Hafens Offenbach.

In der Nähe der industriegeschichtlichen Skulptur wird später auch ein Gartenlokal eröffnen, das im Zuge des Marina-Gardens-Quartiers entsteht. Ebenfalls in diesem Jahr wird in Abstimmung mit der Stadt Offenbach ein Konzept für die ehemalige Bootsanlegestelle entwickelt. Die Marina soll nicht nur Ankerplatz sein, sondern als „Erlebniswelt“ auf mehrere Stationen verteilt werden und damit auch „Landratten“ motivieren, den Hafen Offenbach anzusteuern.

Hafengarten an neuem Standort

Hafengarten an neuem Standort

Vom ersten in den zweiten Bauabschnitt verlagern sich die Zwischennutzungen der ehemaligen Industriebrache. Die Stadtgärtner des Hafengartens ziehen auf eine etwas kleinere Fläche im Westen um. Die 2015 wiederbelebte Hafenmeisterei wird im Sommer als Ausstellungsort, Info-Point und Startpunkt der Hafenrundgänge regelmäßig geöffnet sein. Fußwege in Verlängerung der beiden Inselbrücken in Höhe Lili- und Taunusstraße schaffen neue Wegeverbindungen zwischen Hafen und Nordend.

Entlang der Hafenstraße beginnen die Kanalbauarbeiten für die künftige Hafenallee. „Mit dem Dünenpark und seiner einmaligen Uferlandschaft, mit dem lebendigen Hafenplatz und weiteren attraktiven Freiflächen wie der Hafentreppe und dem Gutsche-Park unterstreichen wir nicht nur unseren Qualitätsanspruch an die Gestaltung des öffentlichen Raums“, sagt OPG-Prokuristin Božica Niermann. „Wir etablieren den Hafen Offenbach auch als touristisches Ziel für Naherholung und Freizeit und schaffen für die hier ansässigen Unternehmen, für ihre Beschäftigten wie für ihre Kunden, ein anregendes und repräsentatives Umfeld.“

Visualisierung Hafeninsel / Hafenpark
Die Spitze der Hafeninsel soll in Zukunft zum Entspannen einladen und mit einer Strandähnlichen Freifläche locken. © HH Vision / OPG
Bozica Niermann, Bereichsleiterin Projektentwicklung OPG
Bozica Niermann, Bereichsleiterin Projektentwicklung bei der OPG, auf der Hafenbrücke: Sie und ihr Team steuern entwickeln den Hafen Offenbach. © Georg
Offenbach, 18.02.2016