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Im Hafen Offenbach schreitet der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur voran. Am Freitagnachmittag, 15. Juni, wurde ein neues, rund 550 Meter langes Teilstück der Hafenallee zwischen Hafenschule und Boxclub Nordend für den Verkehr freigegeben.
Luftaufnahme der Baustellensituation in der Hafenallee.
© Bernd Georg

Das neue Teilstück verläuft entlang der Hafenbebauung parallel zum Nordring. Über den Nordring ist bislang der Durchgangsverkehr mit täglich rund 18.000 Fahrzeugen geflossen. In Höhe Hafenschule wird der Verkehr jetzt auf die neue Trasse der Hafenallee in Richtung Goethering geleitet.

Ziel: Entlastung der Anwohner

Der Nordring soll bis 2019 zur Anliegerstraße zurückgebaut und von der Hafenallee durch einen Baumstreifen abgeschirmt werden. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr ein Stück weiter nach Norden zu verlagern und damit die Nordring-Anwohner zu entlasten.
Der Nordring im Bereich zwischen Taunus- und Ludwigstraße wird gesperrt. Hier kann weder gefahren noch geparkt werden. Der Bereich zwischen Ludwigstraße und Lilistraße bleibt für die Zufahrt zur Heyne-Fabrik befahrbar. Die Anliegerstraße zwischen den Wohnhäusern und dem Nordring bleibt unverändert.

Mit der Freigabe des neuen Teilstücks ist die Hafenallee jetzt bis zur Lilistraße befahrbar. In Höhe des Boxclubs Nordend wird die neue Hauptverkehrsachse vorerst wieder auf den alten Nordring verschwenkt.

Letzte Bauphase in 2019

Um als letztes Teilstück die Trasse des Nordrings in Höhe des Energieversorgers zur Hafenallee ausbauen zu können, wird der Verkehr voraussichtlich ab 2019 in einer dritten und letzten Bauphase über eine provisorische Straße zum Goethering geführt. Die Hafenallee soll bis 2019 fertig sein.

Bauherrin ist die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH. Das Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe entwickelt und vermarktet das neue Hafenviertel im Auftrag der Stadt Offenbach. Die Kosten für den Bau der insgesamt 850 Meter langen Hafenallee einschließlich des Rückbaus des Nordrings betragen rund 6,7 Millionen Euro.

15.6.2018