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Siegerentwurf Hafeninselspitze
© schneider+schumacher
Mit ihrer Zustimmung zu einem Städtebaulichen Vertrag für den Bereich der Hafeninselspitze hat die Stadtverordnetenversammlung am 7. Dezember eine wichtige rechtliche Grundlage für eines der spektakulärsten Bauvorhaben im Hafen Offenbach geschaffen.
Das Projektteam um die Gustav-Zech-Stiftung (GZS) will auf einer Gesamtfläche von rund 10.000 Quadratmetern ein urbanes Quartier mit unverwechselbarer, stadtbildprägender Silhouette entwickeln und bauen.

Harmonisches Ensemble aus drei Baukörpern

Die Bietergemeinschaft Gustav-Zech-Stiftung und Deutsche Wohnwerte GmbH & Co. KG ging mit ihrem Entwurf „kap – Inselspitze Hafen Offenbach“ als Siegerin aus einem Investorenauswahlverfahren mit städte- und hochbaulicher Studie hervor, das die Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG ausgelobt und die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH betreut hatte. Beide Unternehmen zählen zum Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe.

In Kooperation mit dem Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher und dem Landschaftsplaner Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen soll ein harmonisches Ensemble aus drei prägnanten, bis zu 75 Meter hohen Baukörpern, einem zentralen Platz und einer schräg abfallenden Liegewiese entstehen, die zum Sandstrand eines Dünenparks überleitet.

Fertigstellung für 2022 geplant

Bis etwa 2022 soll als krönender Abschluss der Hafenbebauung ein Campus entstehen, der neue inspirierende Arbeitswelten (New Work und Maker Space), Hotel, Fitness und Wellness, Gastronomie, Freizeit und Naherholung verbindet.

Der Städtebauliche Vertrag bildet hierfür die rechtliche Grundlage. Er regelt die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatinvestor und legt für beide Seiten detailliert Rechte und Pflichten fest. So verpflichtet sich etwa der Bauherr, dauerhaft die Pflege und Verkehrssicherung größerer Grün- und Freiflächen zu übernehmen.

Baubeginn voraussichtlich 2019

Der Vertrag wird zwischen der Stadt Offenbach, dem Stadtwerke-Unternehmen Mainviertel Offenbach als Erschließungsträger und der Projektgesellschaft der Gustav-Zech-Stiftung (GZS) als Bauherr geschlossen. Er ist gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung für den kurz bevorstehenden Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zwischen der GZS und der Mainviertel Offenbach.

Etwa 2019 könnte mit dem Bau des Quartiers begonnen werden. Als Bauzeit werden zwei bis drei Jahre veranschlagt.

09.12.2017