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Hafen Offenbach - Blick auf das Hafenbecken
An den Tagen der Industriekultur laden Führungen dazu ein, den Hafen zu erkunden © Alex Habermehl
Der neu gewachsene Stadtteil auf dem Areal des ehemaligen Ölhafens ist inzwischen sehr belebt und beliebt. Hier wird gewohnt und gearbeitet, gejoggt oder auch relaxed, zum Beispiel an der Hafentreppe oder am Hafenplatz in einem der neuen Restaurants. Wer Offenbachs neues Stadtviertel entdecken möchte, hat dazu während der Tage der Industriekultur Gelegenheit – wahlweise per Schiff oder auch zu Fuß.

Führungen durch das Hafenviertel

Unter dem Titel „Hafen Offenbach – urban und naturnah“ lädt die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH am Samstag und Sonntag, 5. und 6. August, jeweils um 15.30 und 17 Uhr zu einstündigen Schiffstouren ein. Die OPG ist ein Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe und entwickelt und vermarktet den Hafen Offenbach.

Die Schiffstouren beginnen im Hafenbecken in Höhe der Hafenschule und des neu gestalteten, begehbaren Blauen Krans, führen dann entlang der Hafeninsel und ihrer neuen Bebauung zum Main und vorbei am Offenbacher Mainuferpark in Richtung Bürgel. Die Teilnahme kostet fünf Euro.
Anmeldung unter hanne.reichelopg-ofde

Baumaterialien im Fokus

„Hafen Offenbach – auch eine Geschichte der Materialien“: Passend zum diesjährigen Fokusthema der Tage der Industriekultur, der technischen Dimension, aber auch der praktischen und sinnlichen Seite von Baumaterialien, ihrer Herkunft und ihres Wandels, führt die OPG am Samstag, 12. August, um 16 und 17.30 Uhr jeweils eine Stunde lang zu Fuß durch den Hafen Offenbach. Treffpunkt ist am Blauen Kran. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

In Offenbachs ehemaligem Industriehafen wurde nicht nur viel Material  verladen. Viel Material wurde dort auch benötigt, um ein lebendiges Stadtviertel entstehen zu lassen. Die Planerinnen und Planer des Hafenprojekts haben von Anfang an viel Wert auf die hohe Qualität der Architektur und der zu benutzenden Materialien gelegt.

Bei den beiden Führungen erfahren die Teilnehmer/-innen, was alles neu entstanden ist, welche Materialien verwendet oder auch wieder verwendet wurden und welche Rolle Material spielt, um sich in Räumen oder auch Freiräumen wohl zu fühlen.

Open Air-Kino und Ausstellung der Entwürfe zur Bebauung der Inselspitze

Der Hafen ist auch ein Kulturort. Wichtigen Anteil daran hat der Verein Süßwasser mit seinem von der Stadtwerke-Tochter OPG errichteten Kulturzentrum „Hafen 2“. In Kooperation mit der OPG führt der Verein im Rahmen der Industriekulturtage am Freitag, 11. August, in seinem Open-Air-Kino im Nordring 129 den 2016 von David Mackenzie in den USA gedrehten Film „Hell or High Water“ auf.

Einlass ist ab 20 Uhr, Beginn gegen 20.45 Uhr. Bei Regen findet die Aufführung im Saal statt. Der Eintritt kostet acht Euro. Der im Original mit Untertiteln gezeigte Film ist eine intelligente, mitunter lustige, texanische „Schuld und Sühne“-Variante, in der „die Bank“ ihre Kunden in prekäre Verhältnisse drängt, um an deren ölreiches Land zu gelangen.

Welche Pläne für die Bebauung der Inselspitze als krönendem Abschluss der Hafenbebauung existieren, zeigt die OPG am Samstag und Sonntag, 12. und 13. August, in einer jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffneten Ausstellung in der Alten Hafenmeisterei, Hafen 15. Dort sind die vier Beiträge des Investorenauswahlverfahrens einschließlich des Siegerentwurfs für ein neues urbanes Quartier zu sehen. Der Eintritt ist frei.