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Mobilität im Hafen mit ausgewogenem Mix der Verkehrsangebote

Wohnen und Arbeiten am Fluss: Offenbachs neues Stadtviertel punktet nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Lage am Wasser, sondern auch mit seiner hervorragenden Verkehrsanbindung an die benachbarte Metropole Frankfurt oder den Rhein-Main-Flughafen.
Dabei ist der Hafen Offenbach mit seinen kurzen Wegen ins Stadtzentrum auch selbst gut erschlossen, für den ÖPNV und den Radverkehr ebenso wie für den motorisierten Individualverkehr.
Autostellplätze jedoch sind im öffentlichen Straßenraum einer Großstadt ein knappes und auch teures Gut. Das gilt auch für den Hafen Offenbach. Eine „geballte“ Ansammlung von Autos kann und soll es hier nicht geben. Für Dauerparker stehen Tiefgaragen bereit. Kurzzeitparker finden entlang der öffentlichen Straßen sowie in der Tiefgarage des Hafenzentrums Stellplätze.

Das neue Stadtviertel ist ein verdichtetes innerstädtisches Areal, für das die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus dem Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe ein nachhaltiges und dafür auch schon ausgezeichnetes Entwicklungskonzept verfolgt.

Hafengold mit Vespa
© Alex Habermehl

Ergänzende Verkehrsmittel

Dazu zählt ebenfalls ein umweltfreundliches Mobilitätskonzept mit gut ausgebauten Fuß- und Radwegen, ergänzenden Verkehrsangeboten wie Car- und Bike-Sharing (auch elektrisch) und eine gute Erschließung durch den ÖPNV. Dieses Mobilitätskonzept ist das Ergebnis einer vernetzten Abstimmung innerhalb der Stadtwerke-Gruppe wie auch mit der Stadtverwaltung Offenbach und verschiedenen Interessenträgern.

Mit diesem Mobilitätskonzept wird das Ziel verfolgt, die Bewohner des neuen Stadtviertels und auch die Beschäftigten der örtlichen Unternehmen zu motivieren, alternative Verkehrsmittel zu nutzen.
Ganz bewusst wurde deshalb etwa bei der „Mainzeile“ der ABG Frankfurt Holding in einem Modellversuch, der zwischen dem Bauherrn, der Stadt Offenbach und der OPG als Erschließungsträgerin abgestimmt wurde, vom klassischen Stellplatzschlüssel (ein Parkplatz pro Wohnung) abgewichen und dem Bauherrn eine geringere Zahl an Stellplätzen zugestanden.
Als Ausgleich hat die ABG hierfür eine teilweise überdachte Carsharing-Station für bis zu fünf Fahrzeuge errichtet und bewirbt das Carsharing aktiv bei den Mietern mit reduzierten Tarifen. Die Station wird vom Anbieter book-n-drive betrieben. Die Fahrzeuge können nicht nur von den ABG-Mietern, sondern auch von anderen Interessierten genutzt werden.

Attraktive Fuß- und Radwege

OPG und Stadt setzen im Hafen Offenbach auf einen ausgewogenen Mix der Verkehrsangebote. Mit attraktiven Fuß- und Radwegen ist für kurze Verbindungen zur Offenbacher City, zu Naherholungsgebieten am Flussufer, zur S-Bahn und am Main entlang nach Frankfurt gesorgt.

Die Fahrradzählstelle im Hafen Offenbach.
Die Fahrradzählstelle im Hafen Offenbach. © Georg
Welchen hohen Stellenwert das Stadtwerke-Unternehmen OPG dabei insbesondere dem Radverkehr beimisst, signalisiert Hessens erste dauerhafte Fahrradzählstelle. Dieses „Fahrrad-Barometer“ heißt am Hafenbecken die Radler auf dem vielfrequentierten Mainradweg im Hafen Offenbach willkommen und motiviert dazu, das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zu entdecken. Die Jahres- und Tageszählstände werden täglich aktualisiert und sowohl auf der Stele am Hafenbecken als auch auf der Hafen-Webseite angezeigt. Fahrräder können im Hafen Offenbach an einer neu eröffneten Call a Bike-Leihstation am Hafenbecken ausgeliehen werden. Die Mieträder kann man an den Offenbacher S-Bahn-Stationen sowie an zahlreichen weiteren Stationen in Offenbach und Frankfurt zurückgeben.
eMobil Auto und Pedelec
Am Nordring können eMobil-Pedelecs und -Autos geliehen werden. © Alex Habermehl

Elektromobilität

Seit Frühjahr 2017 stehen ebenfalls Pedelecs und Elektroautos zur Ausleihe an einer neuen eMobil-Station an der Hafenallee bereit. Die Fahrzeuge können am Marktplatz sowie an vier weiteren im Stadtgebiet geplanten Stationen zurückgegeben werden. Ein Konzept für eine öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird derzeit erstellt. In allen privaten Tiefgaragen im Hafengebiet ist das Laden der Fahrzeuge schon heute möglich.          

Fahrender Bus bei Nacht am Marktplatz
© Alex Habermehl

Gute Anbindung an den ÖPNV

Mit der OVB-Buslinie 108 ist Offenbachs neues Stadtviertel ebenfalls gut an den ÖPNV angebunden. Auf ihrer Route zwischen Marktplatz und Kaiserlei fährt die Linie 108 der Offenbacher Verkehrs-Betriebe am Hafen die drei Haltestellen „Carl-Ulrich-Brücke“, „Hafenbrücke“ und „Nordring“ an. Die OVB sind ein Unternehmen im Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe.

Die Haltestellen sind auch von der Hafeninsel aus gut erreichbar. Ein Fußgängersteg und eine Straßenbrücke verkürzen den Weg zur „Festlandseite“.