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Seit dem 2. Juli 2016 ist die Förderrichtlinie für Elektrofahrzeuge (Kaufprämie) in Kraft. Autokäufer können nun beim Erwerb eines Elektroautos oder eines sogenannten Plug-In-Hybrid-Fahrzeugs beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz: BAFA) einen Förderantrag stellen und eine Prämie für die Anschaffung erhalten.

Reine Elektrofahrzeuge können mit 4.000 Euro und sogenannte Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge mit 3.000 Euro bezuschusst werden. Dabei wird der Umweltbonus zur Hälfte durch die Automobilhersteller und zur Hälfte durch den Bundeszuschuss gewährt. Über das BAFA wird nur der Bundesanteil am Umweltbonus direkt an den Antragssteller ausgezahlt. Das angeschaffte Fahrzeug muss dafür auf der offiziellen Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge (Netto-Listenpreis des Basismodells max. 60.000 Euro) stehen, die aktuell 58 Fahrzeugmodelle enthält. Überdies muss die Haltedauer des Fahrzeugs mindestens sechs Monate betragen. Die Zuschüsse können auch rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft oder geleast wurden, beantragt werden.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Staatliche Behörden, Einrichtungen, Kommunen sowie Automobil-Hersteller und deren Tochtergesellschaften sind vom Umweltbonus ausgeschlossen. Gewerbliche Leasingnehmer können den Anspruch auf den Bundesanteil am Umweltbonus an den Leasinggeber (also im Regelfall die entsprechende Bank) oder den Händler abtreten. Die Abtretungserklärung des Leasingnehmers ist der Bewilligungsbehörde vorzulegen. In diesem Fall kann der Förderanteil des Bundes auch an den Leasinggeber bzw. Händler ausgezahlt werden.

Die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge finden Sie hier.

Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger finden Sie hier.