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Fördermöglichkeiten bei der Schaffung öffentlicher Ladeinfrastruktur, Abrechnungs-, und Zugangsmodalitäten, die Freihaltung von Parkplätzen und deren Beschilderung sowie Fragen nach der Wirtschaftlichkeit sind nur einige Aspekte, die den Aufbau und Betrieb öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Städten und Kommunen betreffen. Um einen aktuellen Status quo für die Region zu erheben, fand diese Woche der zweite Workshop zum Thema Ladeinfrastruktur mit dem Titel „Ladeinfrastruktur – Förderrichtlinie des BMVI und rechtliche Rahmenbedingungen“ statt.
Mann hält eine Präsentation vor Publikum
Johannes Pallasch von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beantwortet Fragen zu Fördermöglichkeiten von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. © SOH

Ladeinfrastruktur in Städten und Kommunen

Nach dem Erfolg des ersten Workshops im vergangenen Jahr wurde bei dem diesjährigen Treffen erörtert, wie vor dem Hintergrund der neuen Bundesförderrichtlinie im Bereich Ladeinfrastruktur künftig zusammengearbeitet werden kann. Darüber hinaus standen rechtliche Fragen und der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Fokus.

Die Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main hatte in Kooperation mit der Hessenagentur (Geschäftsstelle Elektromobilität der hessischen Landesregierung) und dem Verband kommunaler Unternehmen Energieversorgungsunternehmen, kommunale und regionale ansässige Energieversorgungsunternehmen, Akteure, die Koordinierungsaufgaben rund um das Thema Elektromobilität wahrnehmen, Wohnungsbaugesellschaften, Parkplatzbetreiber sowie große Handelsketten  zum Erfahrungs- und Informationsaustausch in den Ostpol eingeladen. Rund 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt und setzten sich intensiv mit Fragen rund um das Thema Ladeinfrastruktur in Städten und Kommunen auseinander.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach die Maßnahmen und Ziele zum Umwelt- und Klimaschutz sowie die Verankerung von Elektromobilität in Stadtentwicklungsprojekten wie dem Offenbacher Masterplan vor. Aktuelle Fragen zur Ladesäulenverordnung und rechtliche Neuerungen erläuterte Alexander Pehling vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. Im zweiten Teil der Veranstaltung informierte Johannes Pallasch von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie über das Bundesprogramm zur Elektromobilität unter dem Schwerpunkt Ladeinfrastruktur.

Darüber hinaus diente die Veranstaltung der Vorstellung der Aktivitäten der anwesenden Teilnehmer und dem Erfahrungsaustausch bei der Realisierung elektromobiler Projekte in den Städten und Kommunen Hessens.

16.12.2016