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Kultureller Höhepunkt im Stadion: Am 16. November 2021 wurde im Stadion am Bieberer Berg der Hessische Journalistenpreis verliehen. Der erste Platz ging an Anna-Sophia Lang, Redakteurin der FAZ.

Seit 2006 zeichnet die Sparda-Bank Hessen Journalistinnen und Journalisten aus, die zur Stärkung der unverwechselbaren Identität Hessens beitragen. Gemeinsam mit dem Deutschen Journalisten Verband Hessen werden jedes Jahr sowohl publizistische Leistungen unterschiedlicher Ressorts prämiert als auch verdiente Medienmacher für ihr Lebenswerk geehrt. „Als Auszeichnung für unabhängigen Qualitätsjournalismus ist der Hessische Journalistenpreis Symbol der Verantwortung, des Wertes und Nutzens der Presse“, heißt es auf der Internetseite des Veranstalters.

In der Regel findet die Verleihung in der Zentrale der Sparda-Bank Hessen in Frankfurt am Main statt. Durch die pandemiebedingten Abstandsregelungen sind die Veranstalter in diesem Jahr auf den Bieberer Berg ausgewichen. Hier hatten die 100 Gäste der geschlossenen Veranstaltung genügend Platz, um sicher zu feiern. Das Team der Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH hat für die Gäste, Nominierten und die Jury beide Businessbereiche nach den Wünschen des Veranstalters gestaltet und so beste Voraussetzungen geschaffen, um dem Event gerecht zu werden. Während im Businessbereich Ost die festliche Verleihung stattfand, wartete im West-Bereich ein Get-together mit Getränken und Speisen auf die Gäste.

Das Event-Team der SBB ist froh, dass im Stadion wieder größere Veranstaltungen stattfinden. Die Sparda-Bank Hessen ist nicht der einzige Gast, der das großzügige Platzangebot der Veranstaltungsflächen im Stadion zu schätzen weiß. In den vergangenen Monaten fanden immer wieder Versammlungen, Sitzungen und andere Events in den Räumen der Haupttribüne statt. Auch Markus Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen, freute sich, dass nach 2019 die Verleihung des Hessischen Journalistenpreises erstmals wieder in Präsenz stattfinden konnte. Die Räumlichkeiten des Stadions am Bieberer Berg seien dafür ideal gewesen. 

Wettbewerbsthema: Pandemiebewältigung in Hessen

Zum 16. Mal wurde der Journalistenpreis am 16. November verliehen. Es wurden diesmal journalistische Beiträge aller Genres und Sparten gesucht, die in herausragender Art und Weise darstellen, welchen Herausforderungen sich Menschen, Organisationen und Unternehmen in Hessen während der Corona-Pandemie stellen mussten und welche Lösungen sie erarbeitet haben, um die Krise für die Gesellschaft aber auch für den eigenen Fortbestand zu bewältigen.

Die Preisträger des Hessischen Journalistenpreises
Alle Gewinnerinnen und Gewinner des Hessischen Journalistenpreises auf einem Bild vereint. © Sparda-Bank Hessen

Den ersten Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro gewann Anna-Sophia Lang, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, mit dem Beitrag "Justiz an der Corona-Front". Mit einer „imponierenden Balance von Empathie und Recherche“ sei es ihr laut Jury gelungen, „über die mühevollen und aufreibenden Aspekte eines demokratischen Justizwesens aufzuklären“.

Rang Zwei ging an Peter Hanack und sein Redaktionsteam der Frankfurter Rundschau mit der neunteiligen Serie "Corona. Was kommt, was bleibt?". Die Serie zeige laut Jury auf hervorragende Weise wie sich Wirklichkeit und Leben durch Corona verändere. Dafür gab es 2.000 Euro Preisgeld.

Den dritten Platz und damit verbunden ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro vergab die Jury an zwei Journalistinnen des Hessischen Rundfunks: Petra Boberg und Christine Rütten erhielten die Auszeichnung für ihre sechsteilige Dokuserie „Am Limit?! Jetzt reden WIR!“.

Mit dem Ehrenpreis für sein bisheriges Lebenswerk wurde Hans Sarkowicz, ehemaliger Programmleiter von hr2-Kultur, geehrt. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Für 2020 wurde nachträglich Hans-Dieter Hillmoth für sein bisheriges Lebenswerk prämiert. Er ist ehemaliger Geschäftsführer der Radio/Tele FFH. Auch er bekam 3.000 Euro Preisgeld.

Die Sparda-Bank Hessen ist Stifterin des Preises, die sechsköpfige Jury sechsköpfige Jury besteht aus Knud Zilian (Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes, Landesverband Hessen), Hilmar
Börsing (Chefredakteur des Wiesbadener Kuriers a.D.), Werner D‘Inka (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung a.D.), Bascha Mika (Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau a.D.) und Peter Hoffmann (Direktor Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Hessen). Jury-Vorsitzender ist Prof. Dr. Heiner Boehncke, Literaturwissenschaftler und Autor.

18. November 2021