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Retterspiel Kickers Offenbach gegen FC Bayern
© Bernd Georg
Die Kickers Offenbach mussten sich am Mittwoch, 30.08.2017, zwar dem FC Bayern mit 1:4 geschlagen geben, der Stimmung im ausverkauften Sparda-Bank-Hessen-Stadion hat dies jedoch keinen Abbruch getan.

„Wir hatten endlich mal wieder ein ausverkauftes Stadion“, freute sich Andreas Herzog, Geschäftsführer der SBB Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH Offenbach. 20.540 Zuschauer waren auf den Bieberer Berg gekommen, um das Spiel der Offenbacher Kickers gegen den Deutschen Meister FC Bayern zu sehen.

Die Münchner waren zum Spiel mit einem reduzierten Kader angereist, denn rund um das Retterspiel finden einige Länderspiele statt. Bayernspieler wie Joshua Kimmich, Niklas Süle, Sebastian Rudy, Mats Hummels und Thomas Müller etwa treten am 1. September mit der deutschen Nationalmannschaft in Tschechien an. „Es waren aber einige bekannte Namen wie Manuel Neuer, Franck Ribéry, Javi Martínez oder Rafinha dabei“, betont OFC-Geschäftsführer Christopher Fiori.

"OFC war immer ein wichtiger Klub"

Die Idee zu dem „Retterspiel“ entstand Ende 2016, als die Offenbacher Kickers einen hochkarätigen Gegner suchten, um das drohende Insolvenzverfahren abzuwenden. Durch die persönlichen Kontakte von OFC-Präsident Helmut Spahn zu Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern München, kam der Termin für ein Spiel des Regionalligisten gegen eine der größten Mannschaften Europas zustande.

„Kickers Offenbach ist ein Traditionsverein und war immer ein wichtiger Klub in Deutschland, deshalb unterstützen wir ihn gerne“, sagte Rummenigge damals. Alle Einnahmen des Spieles kommen zu 100 Prozent dem OFC zugute. „Wir rechnen mit 550.000 bis 600.000 €, was ein großer Segen für uns ist“, freut sich Kickers-Geschäftsführer Fiori. Auch dank dieser Hilfe konnte die Insolvenz des OFC abgewendet werden.

31.08.2017