Sprungmarken
Suche
Suche

Elektroauto und Bus am Marktplatz
Teil des Offenbacher Mobilitätskonzepts sind auch eMobil-Pedelecs und Elektroautos. Am Marktplatz in Offenbach können ÖPNV-Fahrgäste mühelos vom Bus oder der S-Bahn auf ein eMobil-Fahrzeug umsteigen. © Alex Habermehl
Zehn Aufsichtsratsmitglieder und Mitarbeiter des Transit Centers, einer Stiftung aus den USA, die sich der urbanen Mobilität widmet, waren zu Gast beim Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe und haben sich über das Offenbacher Mobilitätskonzept informiert.

Das Transit Center mit Sitz in New York berät Kommunen und Regierungen in den USA darin, Mobilität effizienter und attraktiver zu gestalten. In vielen US-Städten ist der öffentliche Personennahverkehr nicht gut ausgebaut – die USA sind ein traditionelles Autofahrer-Land. Doch auch dort wird die Luft in den Städten immer schlechter und die Staus werden immer länger und die Kommunen fangen an, umzudenken. Die Stiftung holt sich daher Inspirationen aus Übersee – unter anderem aus Offenbach.

Vom Verkehrsunternehmen zum Fullservice-Mobilitätsanbieter

„Die Delegation des Transit Centers haben sich für unseren Wandel vom reinen Verkehrsunternehmen zu einem Fullservice-Mobilitätsanbieter sowie die Zusammenarbeit mit dem RMV Rhein Main Verkehrsverbund GmbH dabei  interessiert“, erzählt Anja Georgi, die als Geschäftsführerin der Mobilitätsunternehmen OVB Offenbacher Verkehrsbetriebe mbH, MMO Main Mobil Offenbach GmbH und NiO GmbH, die zum Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe gehören, tätig ist. „Die meisten Menschen nutzen mehrere Verkehrsmittel und kombinieren diese, um ihre individuellen Mobilitätsbedürfnisse zu befriedigen. Um als Mobilitätsunternehmen auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben, müssen wir unser Angebot noch weiter darauf anpassen.“

So betreibt das Geschäftsfeld Mobilität bereits gemeinsam mit dem RMV ein Netz aus sechs eMobil-Stationen, an denen insgesamt 20 Pedelecs und sechs Autos mit Elektroantrieb ausgeliehen werden können. Die Stationen sind verkehrsgünstig gelegen und erlauben einen schnellen Umstieg auf den ÖPNV.  Das war auch für die Gäste aus New York interessant und sie besuchten die eMobil-Station am Marktplatz.

ÖPNV, Elektromobilität, Bike- und Car-Sharing

Neben den elektromobilen Lösungen stehen in Offenbach auch Leihfahrräder und Car Sharing zur Verfügung. An 13 Stationen können knapp 80 Leihfahrräder der Bahn-Tochter Call-a-bike ausgeliehen werden und die Kooperationspartner flinkster und stadtmobil bieten an fünf Stationen CarSharing an. „Ein gutes ÖPNV-Angebot ergänzt durch Elektromobilität sowie Bike- und CarSharing ist in Offenbach auch Teil des Klimaschutzkonzepts und des Luftreinhalteplans“, erklärt Anja Georgi den Gästen.

Beeindruckt zeigten die Gäste sich auch von der Organisation des Busverkehrs in Offenbach, denn in den meisten Städten in den USA ist dieser deutlich schlechter ausgebaut. Auch die schrittweise Elektrifizierung der Busflotte war von großem Interesse für die Delegation. So sollen 45 Prozent der Busse bis 2022 mit Strom fahren. Das bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem sind die E-Busse leiser und erzeugen keine Emissionen in der Stadt und auch der Komfort für die Fahrgäste soll steigen.

Gäste beeindruck von Offenbacher ÖPNV-Angebot

Beeindruckt zeigten die Gäste sich auch von der Organisation des Busverkehrs in Offenbach, denn in den meisten Städten in den USA ist dieser deutlich schlechter ausgebaut. Auch die schrittweise Elektrifizierung der Busflotte war von großem Interesse für die Delegation. So sollen 45 Prozent der Busse bis 2022 mit Strom fahren. Das bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem sind die E-Busse leiser und erzeugen keine Emissionen in der Stadt und auch der Komfort für die Fahrgäste soll steigen.

„Ich habe mich sehr über das Interesse des Transit Centers  an unserem Mobilitätskonzept gefreut“, so Anja Georgi. „Wir stehen regelmäßig im Austausch mit Mobilitätsanbietern und Organisationen im In- und Ausland. Von einem Erfahrungsaustausch und der gegenseitigen Vernetzung können wir nur profitieren.“

03.08.2018