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Gruppenfoto der Teilnehmer des Gesprächstermins
Von links: RMV-Bereichsleiter Thomas Kern, OVB-Busfahrer Stephan Adam, Anja Georgi, Geschäftsführerin des SOH-Geschäftsfelds Mobilität, Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, OVB-Busfahrer Alija Avdic und OVB-Busfahrerin Rosa Maria Cosentino. © RMV / Stefanie Kösling
Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, RMV-Geschäftsbereichsleiter Thomas Kern und Anja Georgi, Geschäftsfüherin des Geschäftsfelds Mobilität der Stadtwerke-Gruppe, haben sich am Freitag zu einem Gesprächstermin mit Offenbacher Busfahrern getroffen und für Respekt unter Fahrgästen sowie zwischen Fahrgästen und Beschäftigten im ÖPNV geworben.

„Gerade in Bussen und Bahnen begegnen sich jeden Tag in Hessen tausende Pendler und Reisende auf engstem Raum. Manche sind in Termindruck, andere brauchen bei Ein- und Aussteigen etwas länger – wahrscheinlich war jeder von uns auch in der Bahn schon mal von einem anderen genervt. Wichtig dabei ist: Das wir respektvoll miteinander umgehen. Und das ist leider längst nicht immer der Fall“, sagte Verkehrsminister Tarek-Al-Wazir beim Treffen mit zwei Busfahrern und einer Busfahrerin im Betriebshof der Offenbacher Verkehrsbetriebe (OVB), die zum Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe gehören. „Gerade die Busfahrerinnen und Busfahrer sind damit regelmäßig konfrontiert. Deshalb ist es mir wichtig, im Jahr des Respekts auch ihnen Danke zu sagen, für so manchen Streit, den sie schon geschlichtet haben.“

Busfahrer/-innen oft in Situation eines Prellbocks

„2,5 Millionen Menschen fahren täglich mit den Bussen und Bahnen im RMV. Die meisten der 40.000 Beschäftigten im Nahverkehr im RMV-Gebiet stehen als Busfahrer, Lokführer, Zugbegleiter oder Servicepersonal in direktem Kontakt. Unser Anliegen ist es, dass Fahrgäste und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter respektvoll miteinander umgehen“, erläutert RMV-Geschäftsbereichsleiter Thomas Kern.

„Gerade die Busfahrerinnen und Busfahrer geraten oft in die Situation eines Prellbocks. Nicht nur, dass sie als Schiedsrichter zwischen streitenden Fahrgästen fungieren müssen. Sie werden oft auch persönlich für Verspätungen verantwortlich gemacht. Oder Fahrgäste lassen einfach ihre schlechte Laune an ihnen aus“, nennt Anja Georgi Beispiele. Häufig werde das Fahrpersonal dabei verbal heftig attackiert und beleidigt.

OVB-Beschäftigte schildern Erlebnisse

Die drei Beschäftigten der OVB unterstrichen ihrerseits mit der Schilderung eigener Erlebnisse die Bedeutung respektvollen Miteinanders im öffentlichen Personennahverkehr und damit der Kampagne Hessen lebt Respekt. Denn alle waren sich einig darin, dass Respekt die Grundlage des täglichen Miteinanders nicht nur in Bus und Bahn ist.

Hintergrund: 2017 zum "Jahr des Respekts" ausgerufen

Die Hessische Landesregierung hat das Jahr 2017 zum „Jahr des Respekts“ ausgerufen und wirbt mit konkreten Projekten in allen gesellschaftlichen Bereichen für mehr Respekt im gegenseitigen Umgang. Kooperationspartner der Projekte sind unter anderem die Verkehrsverbünde RMV, VRN und NVV, die Initiative „Sicher unterwegs in Hessen“ mit ihren Partnern, der Landessportbund und die Sportjugend Hessen sowie die Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien.

Als Medienpartner fungieren die Verlagsgruppe Rhein Main, Hit Radio FFH und der Hessische Rundfunk (Fernsehen). Prominente Patin der Kampagne ist Nele Neuhaus mit ihrer Stiftung. Zuletzt startete am 04.10.2017 der Schreibwettbewerb „Respekt, was geht? – Erzähl‘ Deine Story“ mit der Nele Neuhaus-Stiftung.