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Bei der Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH werden die Busse mit Videokameras ausgestattet. Die Videoüberwachung des Geschehens im Inneren der Busse sorgt nachweislich für mehr Sicherheit der Fahrgäste und weniger Vandalismusschäden.
Innenansicht grüner Gelenkbus
© Bernd Georg

Videoüberwachung seit 2004
Bereits seit 2004 sind Busse der OVB mit der Technik für die Videoaufzeichnung ausgerüstet. Damals dienten zwei Busse als Testfahrzeuge. Nach der Auswertung der Testphase hat sich gezeigt, dass in den mit Videokameras ausgestatteten Fahrzeuge gleichsam keinerlei Fälle von Vandalismus mehr zu beobachten waren, woraufhin Busse nach und nach mit der Technik nachgerüstet wurden. Mittlerweile sind alle Busse mit Kameras ausgestattet. Die Kameras sind so im Bus angebracht und ausgerichtet, dass jeder Winkel im Fahrzeuginneren beobachtet werden kann.

Und so funktioniert es
Die Kameras in den Fahrzeugen zeichnen zunächst das Geschehen in den Wagen auf. Die ermittelten Bilder werden digital auf einer Festplatte gespeichert, die sich im Bus befindet und auf die nur ausgewählte Personen der OVB Zugriff haben. Das Video-Material wird, wenn keine Vorfälle von Vandalismus dokumentiert bzw. gemeldet sind, automatisch nach 48 Betriebsstunden überspielt und somit wieder gelöscht.

Datenschutz gewährleistet
Sollte ein Fahrer Unregelmäßigkeiten im Bus bemerken, kann er dies melden woraufhin die Videos geprüft werden. Wenn ein Vergehen vorliegt, werden die Bilder festgehalten, wenn nicht, werden sie wieder überspielt. Damit sind alle rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes gewährleistet. Ausgelesen werden können die Daten nur in Zusammenarbeit mit der Polizei.

Perspektiven
Alle Busse, die die OVB aktuell und in Zukunft neu beschafft, sind schon ab Werk mit der Videoaufzeichnungstechnik ausgestattet.