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Die Flotte wird derzeit schrittweise auf Elektroantrieb umgestellt: Bei jeder altersbedingten Fahrzeug-Neubeschaffung wird ein Dieselbus durch einen Elektrobus ersetzt. Bereits bis zum Jahr 2022 werden auf diese Weise 36 der 87 Busse in der OVB-Flotte emissionsfrei unterwegs sein.
E-Bus im Linienbetrieb
Nach und nach werden die Dieselbusse durch E-Busse ersetzt. © Alex Habermehl

Schon heute sind 24 E-Busse bei der OVB im Einsatz. Alle Busse werden vom OVB Serviceteam gewartet, repariert und auf dem neuesten technischen Stand gehalten. Es sind ausschließlich Niederflurfahrzeuge im Einsatz, um so den barrierefreien Zugang zum ÖPNV für alle sicher zu stellen. 

Im Einsatz für die OVB-Flotte sind täglich knapp 30 Mitarbeiter des Werkstatt-Teams. Sie halten die Fahrzeuge des Geschäftsfeldes Mobilität sowie einige Fahrzeuge der weiteren Gesellschaften des Stadtkonzerns instand, sind für deren Sauberkeit, das Betanken und Reparaturen verantwortlich.

USB-Anschlüsse zum Laden von Smartphones im Innenraum des E-Busses
In den E-Bussen gibt es Anschlüsse. über die Fahrgäste zum Beispiel ihr Handy aufladen können. © Alex Habermehl

Barrierefreier Zugang und Komfort für jeden Fahrgast

Mit Platz für bis zu insgesamt 146 Personen bieten die Gelenkbusse ausreichend Raum, auch wenn viele Fahrgäste unterwegs sind. Eine Klimaanlage sorgt dafür, dass die Fahrgäste immer bei angenehmen Temperaturen fahren: Unerträgliche Hitze und Frost bleiben draußen. Vier Plätze mit Armlehnen für behinderte Menschen sind in fast allen Fahrzeugen eingerichtet. Auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen fehlt es nicht an Komfort. Dank „Kneeling“ (der Absenkung des Busses) ist bequemes Einsteigen auf Bürgersteighöhe möglich, geräumige Stellplätze sind ebenfalls vorhanden. Geriffelte Haltestangen am Türbereich der Busse sorgen außerdem dafür, dass sehbehinderte Menschen sich besser orientieren können.

Innenraum des E-Busses
Innenraum eines Elektrobusses der OVB - die Beleuchtung sorgt für eine angenehme Atmosphäre. © Alex Habermehl

Um das bewährte Prinzip des "Einstieg vorn" konsequent umzusetzen, verfügt eine Vielzahl der großen Busse über drei Türen: Die Vordertür beim Fahrer zum Einsteigen und zwei Türen im hinteren Bereich zum Aussteigen. So tritt man sich gegenseitig nicht mehr auf die Füße – gesetzt den Fall, man beherzigt als Einsteiger das Motto: "Bitte bis ganz hinten durchgehen... ". Der hintere Bereich vieler der 18 Meter langen Busse ist für größere Gruppen zum Beisammensein und Klönen ideal: bis zu 13 Personen können sich auf dem als offenes Viereck angeordneten Sitzplätzen gegenübersitzen. Die Ecke eignet sich also prima als Kommunikationsbereich!

Moderne Technologien für eine saubere Luft

Die Umstellung der Stadtbusse auf Elektroantrieb ist gleichzeitig ein Baustein in der Gesamtstrategie zur Luftreinhaltung der Stadt Offenbach. Mit dem Einsatz von 36 E-Bussen ab 2022 können jährlich über 3.000 Tonnen CO2, über 1.300 Kilogramm NOx und über zehn Kilogramm Feinstaub eingespart werden. Damit lässt sich trotz Ausweitung des Stadtbusverkehrs mit mehr Fahrzeugen und höherer Kilometerleistung der gesamte Flottenverbrauch sogar deutlich senken. Ebenfalls von großem Vorteil ist die Verringerung der Lärmemission.

Ein Schritt in Richtung Zukunft

Die OVB erneuert kontinuierlich ihre Busflotte, um möglichst viele Busse mit den jeweils neuesten Umweltstandards im Betrieb zu haben. Durchschnittlich verbleibt ein Fahrzeug 10 Jahre in der Flotte, Elektrobusse werden voraussichtlich sogar zwölf Jahre im Einsatz bleiben.