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Dieses Bild zeig das ESO Bioabfallfahrzeug
Bioabfall © Bernd Georg

Warum überhaupt eine Biotonne?

Neben gesetzlichen Änderungen sprechen vor allem ökologische Aspekte für die Getrenntsammlung von Bioabfall. Rund 40 Prozent des Restmülls in Offenbach, das entspricht rund 10.000 Tonnen jährlich, sind biologische Abfälle. Mit der Getrenntsammlung von Bioabfall können sinnvolle Verwertungswege, beispielsweise über Biovergärungsanlagen, genutzt werden. Damit wird Bioabfall zur wertvollen Ressource und liefert Energie und Kompost.


Plakat zur Kampagne "Was bleibt ist Energie" zur Einführing der Biotonne.
© SOH

Was darf in die Biotonne?

Abfälle, welche biologisch abbaubare nativ- und derivativ organische Abfallanteile enthalten, d. h. alle im Abfall enthaltenen biologisch abbaubaren organischen Abfallanteile. Hierzu gehören insbesondere Späne aus unbehandeltem Holz, Blumen, Topf- und Balkonpflanzen, Rasenschnitt, rohe Gemüse- und Obstreste, Küchen-, Hygiene- und Zeitungspapier, Kaffee- und Teesatz mit Filterpapier bzw. –tüten, Gartenabfälle wie Laub, Baum- und Strauchschnitt, Reisig, Tannenzweige, Nuss- und Eierschalen, Schalen von Zitrusfrüchten, Bananen, Brot, Butterbrotpapier, rohe und gekochte Fleischreste, gekochte Gemüse- und Speisereste, Fisch, Wurst, Käse, Süßigkeiten, dickflüssige Speisereste (z.B. Suppen, Soßen), verschimmelte Essensreste, (Obst)kerne, biologisch abbaubares Katzenstreu und Kleintierstreu, Knochen.

Was darf nicht in die Biotonne?

Keine Bioabfälle im Sinne dieser Satzung sind Küchen- und Speiseabfälle aus dem gewerblichen Bereich (z. B. Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomiebetriebe, Großküchen, Hersteller von Fertiggerichten), soweit sie die in einem Vierpersonenhaushalt typischerweise anfallende Menge überschreiten. Küchen- und Speiseabfälle mit Tierkörperanteilen oder Erzeugnisse mit Anteilen von Tierkörperanteilen aus dem gewerblichen Bereich sind ebenfalls keine Bioabfälle im Sinne dieser Satzung. Ebenfalls keine Bioabfälle sind Biokunststoffe, auch wenn sie als biologisch abbaubar bezeichnet sind. Auch Asche, etwa aus dem Grill, ist nicht weiter verwertbar und darf daher nicht in die Biotonne.

Weitere Infos rund um die Biotonne

Wie können Geruchsbelästigungen vermieden werden?

Wie können Geruchsbelästigungen vermieden werden?

Wählen Sie für Ihre Biotonne im Sommer einen möglichst schattigen Standplatz. Wickeln Sie Speisereste in Zeitungspapier. Das Papier saugt austretende Flüssigkeiten auf und Ihre Biotonne bleibt bei der Entleerung sauber.

Wie kann das Festfrieren der Bioabfälle im Winter vermieden werden?

Wie kann das Festfrieren der Bioabfälle im Winter vermieden werden?

Auch hier hilft Zeitungspapier. Legen Sie dieses in der Biotonne aus und wählen Sie für die kalte Jahreszeit einen wärmeren Standort für Ihre Biotonne, damit feuchter Bioabfall nicht in der Tonne festfriert.

Vorsortieren mit Zeitung statt Kunststofftüten

Vorsortieren mit Zeitung statt Kunststofftüten

Für das Vorsortiergefäß im Haushalt empfiehlt sich die Verwendung von Zeitungspapier, das mit dem Bioabfall in der Tonne entsorgt wird. Im Handel gibt es auch kleine Papiertüten zu kaufen. ESO bittet darum, keine kompostierbaren Kunststofftüten zu verwenden - denn deren Zersetzung zieht sich über Monate hin, und das erzeugt Probleme in der Biovergärungsanlage.

Grafik: So wird aus Biomüll Energie