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Bienenstöcke auf dem Alten Fiedhof
In einer Ecke des Alten Friedhiofs haben Hobby-Imker ihre Bienenstöcke aufgestellt. © Alex Habermehl
Der Alte Friedhof ist nicht nur letzte Ruhestädte sondern auch eine grüne Oase in Offenbach. Fast das ganze Jahr über blüht es hier: Zeitig im Frühjahr beginnt die Saison mit Krokussen, die unter den alten Bäumen blühen und sie endet im Herbst mit der Blüte des Efeus. Damit stellt der Alte Friedhof den perfekten Lebensraum für Bienenvölker dar.
Seit 2013 bevölkern die Honigbienen der Hobby-Imker Hakan Erdogan, Markus Morley, Linda Horn und Andreas Koppe den Alten Friedhof. Die Insekten finden nicht nur auf dem Friedhof selbst Nahrung, sondern auch auf den angrenzenden Brachflächen und am Bahndamm: Dort blühen Brombeeren und Haselsträucher. Auch Wasser finden sie auf dem Friedhof ausreichend. Das reichhaltige und vielfältige Angebot, dass die Bienen an diesem Standort vorfinden, verleiht dem Honig, den sie produzieren, einen ganz besonderen Geschmack.

Beitrag zum Naturschutz

„Indem wir auf dem Alten Friedhof eine Ecke für die Bienenstöcke bereitstellen, möchten wir zum Naturschutz beitragen“, erklärt Gabriele Schreiber, Leiterin der Städtischen Friedhöfe. Schließlich sind Bienen als Bestäuber von Blütenpflanzen wichtige Nutztiere. Friedhofsbesucher müssen sich keine Sorgen machen, denn Bienen sind nicht aggressiv, solange sie in Ruhe gelassen werden.

Um den Friedhofsbetrieb nicht zu stören, stimmen die Imker sich mit der Friedhofsleitung ab, bevor sie den Friedhof im Imkeranzug betreten – zum Beispiel, um Honig zu entnehmen. Erwerben kann man den Friedhofs-Honig allerdings nicht, denn der Ertrag ist relativ gering und die Imker produzieren nur für den Eigenbedarf.