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Muslimisches Grab auf dem Neuen Friedhof
Grabfelder der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam liegen auf dem Neuen Friedhof nah beieinander. © Alex Habermehl
In Offenbach leben Menschen, die den unterschiedlichsten Glaubensrichtungen angehören, etwa dem Christentum, dem Islam, dem Judentum oder auch verschiedenen freireligiösen Gemeinden. Die religiöse Vielfalt in unserer Stadt spiegelt sich auch auf den Friedhöfen wider. Im Rahmen der interkulturellen Woche findet am Mittwoch, 25. September, daher ein interreligiöser Spaziergang über den Neuen Friedhof statt.

Grabfelder der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam liegen auf dem Neuen Friedhof nah beieinander. Ein guter Ort also, um etwas über die jeweiligen Bestattungs- und Trauertraditionen zu erfahren. Je ein Vertreter beziehungsweise eine Vertreterin der jeweiligen Glaubensrichtung wird Grabkultur und religiöse Hintergründe erläutern.

Über jüdische Bestattungsriten wird Majer Szankover, Leiter des jüdischen Friedhofs in Frankfurt und Mitglied der Chevra Khadisha, sprechen. Abdelkader Rafoud, Vorsitzender des Ausländerbeirates, erklärt die islamischen Traditionen und Don Paolo Manfredi, Pfarrer der italienischen Gemeinde Offenbach, wird den Besuchern die christlichen Rituale näher bringen.

Der Vorsitzende des am Friedhof ansässigen Vereins Treffpunkt Friedhof Offenbach e.V., Alexander Kaestner, wird die Gelegenheit nutzen, um über den Verein zu informieren.

Interreligiöser Spaziergang über den Neuen Friedhof
Mittwoch, 25.09.2019,  18:30 Uhr
Neuer Friedhof, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach am Main

Treffpunkt ist der Haupteingang des Friedhofs.