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ESO Baumkolonne im Einsatz
Einige Bäume sind schlecht mit dem Hubsteiger zu erreichen. Die ARbeiten werde daher in Seilklettertechnik ausgeführt. © Bernd Georg
Auch wenn eigentlich noch tiefster Winter sein sollte – die Brutzeit rückt näher und die Mitarbeiter des Stadtservice arbeiten mit Hochdruck daran, die Baumpflegearbeiten und die Fällungen bis zum März abzuschließen. Ab Mittwoch, 31.01.2018, wird in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesägt.

Waldartige Bestände sind betroffen

Es sind hauptsächlich die abgestorbenen und bruchgefährdeten Äste sowie die umsturzgefährdeten abgestorbenen Bäume in der Nähe der Wege, Liegewiesen und Spielflächen, die in den kommenden Tagen entfernt werden müssen, damit für Passanten keine Gefahr besteht.

Betroffen sind die „waldartigen Bestände“. Das sind Teile von Grünanlagen wie dem Leonhard-Eißnert-Park, dem Spielpark Vorderwald nahe der Edith-Stein-Schule oder dem Tambourwald, in denen die Bäume nicht einzeln im digitalen Baumkataster erfasst sind. Weil diese oft schlecht mit dem Hubsteiger zu erreichen sind, führt eine von der Stadtwerke Unternehmensgruppe/Geschäftsfeld Stadtservice beauftragte Fachfirma die Arbeiten in Seilklettertechnik in den Bäumen aus.

Bewohnte Bäume werden erhalten

Bäume, die zum Fällen anstehen, werden vorher auf Spechtlöcher oder andere Höhlungen untersucht. Wenn die Stämme offensichtlich bewohnt sind, werden diese auf eine standsichere Resthöhe gekürzt und bleiben so lange wie möglich als Habitatbäume erhalten: Sie dürfen als Lebensraum für Insekten und Vögel noch so lange stehen bleiben wie keine Gefahr von ihnen ausgeht.

Alle anstehenden Arbeiten wurden mit dem städtischen Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz abgesprochen.

31.01.2018