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Blumenschmuck auf Gräbern auf dem Neuen Friedhof
© Alex Habermehl
Die Lockerungen für den Umgang mit der Corona-Krise betreffen jetzt auch die Städtischen Friedhöfe. Ab Montag, 11. Mai, ist die Friedhofsverwaltung unter Sicherheitsvorkehrungen wieder geöffnet, auch das Friedhofstaxi wird unter Auflagen wieder eingesetzt. Besucher und Nutzer müssen jeweils einen Atemschutz tragen. Zudem sind wieder Trauerfeiern in den Trauerhallen möglich.

Maskenpflicht auf Trauerfeiern

Abhängig von der Größe der Trauerhallen ist nur eine begrenzte Zahl von Besuchern zugelassen, die im Abstand von 1,50 Meter zueinander sitzen. In der Halle auf dem Neuen Friedhof können von Montag an wieder 90 Gäste an einer Trauerfeier teilnehmen. In den Hallen auf dem Alten Friedhof, auf dem Friedhof Bürgel und dem Friedhof Bieber gilt eine Beschränkung auf 35, in Rumpenheim auf 25 Teilnehmer.

Für alle gilt die Maskenpflicht, davon ausgenommen ist nur der Geistliche, beziehungsweise der Trauerredner.

Bis zu 100 Trauergäste zur Beisetzung

Im Anschluss können bei der Beisetzung unter freiem Himmel insgesamt bis zu 100 Trauergäste mit Atemschutz dabei sein, wenn sie einen Abstand von 1,50 Meter zueinander einhalten. Von Umarmungen und Händeschütteln ist nach wie vor abzusehen. Kondolenzbücher dürfen nicht ausgelegt werden, da sich an den Pulten erfahrungsgemäß die Trauergäste drängen.

Da es vor Corona ohnehin nur selten größere Trauerfeiern gegeben hat, sieht die Friedhofsverwaltung darin keine große Einschränkung mehr. Sarglose Bestattungen aus religiösen Gründen sind nach wie vor nicht erlaubt. Trauerfeiern für Sternenkinder werden wieder quartalsweise angeboten.

07. Mai 2020