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Zum 23.11.2016 erschien die erste Friedhofszeitung "Ruhepunkt". Sie informiert über die Offenbacher Friedhöfe, deren Angebote und erzählt interessante Geschichten aus dem Friedhofsalltag.
"Ruhepunkt"-Lesende auf dem Friedhof.
Von links: Gabriele Schreiber, Bürgermeister Peter Schneider, Christian Loose, Sabrina Eggert © Bernd Georg

Offenbachs erste Friedhofszeitung vorgestellt

Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer, sie sind auch Orte der Ruhe, der Besinnung und der Begegnung – sie sind Orte des Lebens. Um über die Offenbacher Friedhöfe zu informieren, deren Angebote kennenzulernen und interessante Geschichten aus dem Friedhofsalltag zu erzählen, führt der Eigenbetrieb Friedhöfe aus dem Geschäftsfeld Stadtservice der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) zum 23.11.2016 Offenbachs erste Friedhofszeitung „Ruhepunkt“ ein.

Die Idee und Initiative zur Umsetzung einer Friedhofszeitung stammen von Gabriele Schreiber, Leiterin Städtische Friedhöfe, die das Konzept zusammen mit der SOH-Unternehmenskommunikation, dem Verein Treffpunkt Friedhof e.V. und der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen weiterentwickelt und mit Themen gefüllt hat. Der „Ruhepunkt“ wird mit einer Auflage von 50.000 Stück produziert und liegt künftig zweimal jährlich dem kostenlosen Anzeigenblatt „Stadtpost“ bei.

Thematische Vielfalt

Friedhöfe müssen sich dieser Tage neu aufstellen und neue Zielgruppen medial erreichen. Daher haben es sich die Beteiligten des Projekts „Ruhepunkt“ zur Aufgabe gemacht, die Friedhöfe und deren Angebote neu zu betrachten und sämtliche Bereiche rund ums Thema „Sterben“ zu beleuchten. Insbesondere durch die starke Vereinsaktivität entstehen zahlreiche Angebote, Themen und Geschichten, über die die neue Zeitung informiert. Sowohl optisch als auch thematisch erkennt der Leser, dass die Friedhöfe, wie auch ihr zukünftiges Informationsmedium, mit Leben gefüllt sind.

Die Einführung im November kommt nicht von ungefähr. Gerade im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, zieht es viele Menschen zu den Friedhöfen. Hier gedenken sie der Verstorbenen, halten bei Kerzenschein inne und widmen sich der Grabpflege. Insbesondere an den Totengedenktagen Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag und dem Volkstrauertag herrscht auf den städtischen Friedhöfen reges Treiben.

Gabriele Schreiber, Bürgermeister Peter Schneider
Gabriele Schreiber, Leitern Städtische Friedhöfe, Bürgermeister Peter Schneider © Bernd Georg
„Der Friedhof ist in unserem Kulturkreis vor allem letzte Ruhestätte für die Verstorbenen und Ort des Gedenkens für deren Angehörige. Als Natur-Oase im Herzen der Stadt ist er jedoch auch Raum zum Innehalten und bietet als Ort der Begegnung zudem zahlreiche Angebote. Diesen Gedanken greift die Friedhofszeitung „Ruhepunkt“ auf. Mein besonderer Dank geht an alle Beteiligten, die das Projekt von der Idee bis zur Umsetzung begleitet haben“, erklärt Bürgermeister Peter Schneider.

Christian Loose, stellv. Eigenbetriebsleiter der ESO Stadtservice GmbH, ist stolz auf die Friedhofszeitung. „Mit dem „Ruhepunkt“ möchten wir die Bürgerinnen und Bürger rund um die städtischen Friedhöfe informieren, sie in einem neuen Licht betrachten und bisher unbekannte Geschichten erzählen. Es ist uns wichtig zu vermitteln, dass Friedhöfe nicht nur Orte des Todes und der Trauer sind, sondern auch des Lebens und der Begegnung. Dieser Leitgedanke wird mit dem „Ruhepunkt“ aufgegriffen. Daher ist es uns eine große Freude, das Projekt zu unterstützen.“

23.11.2016