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Die zur Eindämmung des Corona-Virus in Offenbach verhängten Maßnahmen wirken sich auch auf Bestattungen und Trauerfeiern aus. Nach Beschluss des Verwaltungsstabs der Stadt Offenbach gelten ab sofort und bis auf weiteres auf den Friedhöfen Beschränkungen.
Da für alle stadteigenen Räume die Regel gilt, dass für jeden Anwesenden fünf Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen müssen, wird die Teilnehmerzahl bei Trauerfeiern angepasst. Für die Trauerhallen gilt folgende Begrenzung: Auf dem Neuen Friedhof dürfen höchstens 45 Menschen gleichzeitig in die Halle, auf dem Alten Friedhof, dem Friedhof Bieber und dem Friedhof Bürgel höchstens 17, und auf dem Friedhof Rumpenheim dürfen maximal 12 Personen in die Trauerhalle. Mit Ausnahme des oder der Geistlichen oder der Trauerredner müssen alle Teilnehmer an einer Trauerfeier in den Hallen und auch im Freien eine Atemschutzmaske tragen.

Maximal 100 Teilnehmer bei Trauerfeiern im Freien

Bei einer Trauerfeier im Freien darf die Trauergemeinde höchsten 100 Teilnehmer groß sein. Dabei müssen zwingend die Auflagen der Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden. Kondolenzbücher dürfen nicht ausgelegt werden.
Diejenigen, die die Trauerfeier beauftragen, - meistens Pietäten - sind dafür verantwortlich, dass eine Liste mit Namen, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmer erstellt wird, außerdem müssen Datum und Uhrzeit vermerkt sein. Diese muss einen Monat lang nach der Trauerfeier aufbewahrt werden.

Die Friedhofsverwaltung bleibt für Besucher geöffnet, diese dürfen aber nur einzeln und mit Maske eintreten. Auch das offene Caddy-Friedhofstaxi steht weiter zur Verfügung, die Fahrgäste werden aber nur einzeln und mit Atemschutzmaske befördert und sitzen gegen die Fahrtrichtung mit dem Rücken zum Fahrer.

5. August 2020