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Feuerwehr probt in der tiefsten Baustelle der Stadt
© georg-foto.de
Ein acht Meter tiefes Loch hat das Offenbacher Stadtgebiet nicht jeden Tag zu bieten. Deshalb nutzte die städtische Berufsfeuerwehr jetzt die Gelegenheit, in der derzeit tiefsten Baugrube der Abteilung Entwässerung der Stadtwerke eine Einsatzübung anzusetzen: Wo derzeit der Mainauslass gebaut wird, sollte die Rettung eines Menschen aus der Baugrube im Main geprobt werden.

Knifflig wurde die Rettungsprobe durch die Nähe zum Fluss: Die schweren Feuerwehrfahrzeuge mussten Abstand von der Baugrube halten, um diese nicht zu beschädigen.

Die Übung unterhalb des Mainuferradweges neben der denkmalgeschützten Rohrbrücke erregte viel Aufmerksamkeit: Zahlreiche Bauzaungäste beobachteten den Einsatz in der mit Spundwänden gegen das Wasser gesicherten Baugrube im Fluss. Übungsleiter Jörg Gerber hatte bei der Entwässerungsabteilung angefragt, ob die Baustelle für das Training genutzt werden kann. „Unter reellen Bedingungen üben zu können ist für uns eine ganz andere Herausforderung als auf der Wache“, sagte Gerber vor Beginn der Aktion. Der zuständige Mitarbeiter bei der Entwässerungsabteilung, Nils Scheffer, sagte in Abstimmung mit der beauftragten Baufirma gerne zu. Vor Beginn der Übung erklärte er auch noch, warum die Stadtwerke dort bauen: Dort entsteht der Auslass für neue Kanalrohre, die bei Starkregen einen Teil des Offenbacher Kanalnetzes entlasten sollen.

10. August 2021