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Statue der Heiligen Barbara
Statue der Heiligen Barbara im Kanal in der Mühlheimer Straße. © Bernd Georg
Als Schutzheilige des Bergbaus wacht die Heilige Barbara auch über die Kanalbauarbeiten in der Mühlheiomer Straße - schließlich wird dort mit einer ähnlichen Technik gearbeitet, wie beim Bau des St. Gotthardt-Tunnels.

Oben braust der Verkehr, unten wird gebohrt: Derzeit laufen Kanalarbeiten auf der Mühlheimer Straße zwischen Ulmenstraße und Karl-Herdt-Weg unterirdisch in vier Meter Tiefe, damit keine Spuren auf der Hauptverkehrsstraße gesperrt werden müssen. Dazu wird mit sogenannter Vortriebstechnik gearbeitet, die ähnlich auch beim Bau des St. Gotthardt-Tunnels angewendet wurde. Und damit alles gut läuft, verlassen sich die Arbeiter der vom Geschäftsfeld Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe beauftragten Baufirma nicht nur auf ihr Können, Geschick und ihre Schutzkleidung, sondern haben vorsichtshalber auch eine Statue der Heiligen Barbara mit in die Startgrube des dazu eingesetzten Bohrers genommen.

Weil Barbaras Kleidung zwar recht schick, aber nicht den Vorschriften einer Baustelle angemessen ist, hängt sie da in einem Sicherheitsbehältnis mit gutem Überblick über die Arbeiten. Barbara ist zwar nicht die Schutzheilige des Kanalbaus, sondern des Bergbaus, angesichts der verwendeten Technik geht das aber schon in Ordnung. Ende November sollen die Arbeiten unter Barbaras gütigem Blick abgeschlossen sein.