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Herbstblätter, die bei Sonnenlicht am Baum bunt leuchten, sind schön anzuschauen. Liegt das Laub allerdings am Boden und wird bei Regen nass, kann es auf Geh- und Radwegen sowie auf der Straße zur rutschigen Gefahr werden. Für Hausbesitzer, in deren Straße nicht die Mitarbeiter des Stadtservices reinigen, ist die Laubzeit eine besondere Herausforderung: Sie müssen die Blätter entweder selbst entfernen oder dafür sorgen, dass diese nicht mehr auf Straße und Gehweg liegen.
Mitarbeiterin des Geschäftsfeldes Stadtservice beim Laubblasen im Herbst
Auch die Mitarbeiter aus dem Geschäftsfeld Stadtservice sind jetzt verstärkt unterwegs, um Laub auf Rad- und Fußwegen zu beseitigen. © Bernd Georg
Dabei muss das Laub tatsächlich entsorgt werden. Es reicht nicht, die bunten Blätter zu einem Haufen auf den städtischen Baumscheiben aufzuschichten oder sie etwa in den Rinnstein zu fegen. Denn zum einen würde der erste Windstoß die Haufen wieder verteilen, zum anderen besteht aber auch die Gefahr, dass die Blätter die Abläufe zur Kanalisation wie Sinkkästen verstopfen und damit bei einem Starkregen eine Überschwemmung verursachen. Deshalb müssen Herbstblätter ebenso wie zusammengekehrter Dreck richtig entfernt werden – dies ist Teil der Reinigungspflicht und auch in der Straßenreinigungssatzung so festgelegt.
Auch der Stadtservice ist in der Herbstzeit verstärkt unterwegs, um die Blättermassen im öffentlichen Raum in den Griff zu bekommen. Hier arbeiten wegen der enormen Mehrarbeit die Abteilungen Straßenreinigung und Grünwesen zusammen. Dennoch kann es sein, dass es bei dem gewohnten Reinigungsrhythmus der Straßen zu Verschiebungen kommen kann.

WErtstoffhof nimmt einen Kubikmeter Laub pro Woche kostenlos an

Offenbacher Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Laub in die Biotonne zu werfen oder zum Wertstoffhof in der Dieselstraße 37 zu fahren. Dort wird bis zu einem Kubikmeter Laub pro Woche kostenlos angenommen. Damit sind sie nicht nur die bunten Blätter los, sondern praktizieren auch Umweltschutz: Vom Wertstoffhof werden die Blätter ebenso wie Bioabfall in eine Biogasanlage gefahren, wo sie zu Strom und Wärme umgewandelt werden.

Gartenbesitzer können einen Teil des Laubes auch verwenden, um empfindliche Pflanzen im Beet oder in Blumenkübeln abzudecken und so vor Frost zu schützen. Und die Laubhaufen bieten eventuell auch dem ein oder anderen Igel ein Winterquartier.

10. Oktober 2019

Mitarbeiterin des Geschäftsfeldes Stadtservice beim Laubblasen im Herbst Bernd Georg
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