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Schüler und Lehrer der Geschwister-Scholl-Schule vor Mülleimern
Die jungen Künstlerinnen klebten selbst in Anwesenheit von Vertretern von Schule und Stadtwerke Unternehmensgruppe die von ihnen entworfenen Etiketten auf die Vier-Tonnen-Wertstoffsammler auf dem Schulhof: unten: Laticia Velemir, Matea Radovac und Huriye-Nur Sertkan (von links), oben: Werkstudent Bobby Fareed, Gabriele Siegfart, Abfallberaterin des Geschäftsfeldes Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe, Susanne Grünleitner, Stufenleiterin der Klassen 7-9 der Geschwister-Scholl-Schule und Christian Loose, stellvertretender Leiter des städtischen Eigenbetriebs (von links). © SOH
Kreative Hilfestellung beim Mülltrennen erhalten die rund 600 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule von ihren Mitschülerinnen Huriye-Nur Sertkan (Klasse 9b), Laticia Velemir (Klasse 10c) und Matea Radovac (Klasse 8d) und Marina Kreconic (Klasse 10a). Die Schule wurde als Kooperationspartner der Stadtwerke Unternehmensgruppe für ein Umweltprojekt mit Schwerpunkt Optimierung der Abfalltrennung ausgewählt. Dieses soll nach und nach auch an anderen Schulen umgesetzt werden. Ziel ist es, damit langfristig die Menge des Restabfalls an den Offenbacher Schulen zu reduzieren.

Dafür hat das Geschäftsfeld Stadtservice an der Geschwister-Scholl-Schule nicht nur zur Unterstützung einen Werkstudenten gesponsert, sondern auch für alle Räume je einen gelben Abfalleimer für leere Verpackungen, einen grünen für das Altpapier und einen grauen für den Restabfall. Auf dem Schulhof wurden zusätzlich zwei Wertstoffsammelstationen mit jeweils vier Tonnen mit entsprechend farbigen Deckeln aufgestellt; hier wurde ein Gefäß mit braunem Deckel ergänzt für den Bioabfall.

Gestartet wurde die Abfalltrennung mit einem Projekttag zum Thema, das jetzt auch im Unterricht immer wieder aufgegriffen wird. Damit die Zuordnung des jeweiligen Abfalls für den richtigen Behälter auch augenfällig wird, richtete die Integrierte Gesamtschule in den Stufen 7 bis 10 einen Kunstwettbewerb aus. Gewonnen haben Huriye-Nur mit ihrer Illustration des Verpackungsabfalls, Laticia mit ihrem Bild vom Restabfall, Matea mit einer Zeichnung für die Papiertonne sowie Marina mit ihrer Darstellung des Bioabfalls für den Behälter im Außenbereich. Diese Bilder hat die Stadtwerke Unternehmensgruppe nun als Etiketten drucken lassen, die jetzt auf die Behälter geklebt wurden.

3.5.2018