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Die Laskabrücke ist wieder instand gesetzt und darf nun auch wieder mit Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen Gewicht befahren werden. Während der Arbeiten wurde nicht nur die Asphaltdecke abgefräst und durch eine Gussasphaltdeckschicht ersetzt, auch das gesamte Abwassersystem wurde überprüft. Dabei wurden 26 sogenannte Tropftüllen ersetzt. Diese Metallröhrchen unter der Brücke dienen dazu, Wasser aus dem Brückenboden abzuleiten.

Allerdings nagt der Rost nicht nur an der Brückenkonstruktion, sondern auch an diesen Tüllen. Um jede Gefahr für den unter der Brücke verlaufenden Bahnverkehr auszuschließen, werden die Röhrchen regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht. Diese Arbeiten erfolgten in Absprache mit der Bahn während nächtlicher Sperrpausen auf den jeweils darunter liegenden Gleisen. Außerdem wurden während der Instandsetzung lose Betonteile entfernt. An ihrer Stelle wurde mit Mörtel nachgebessert.

Die Laskabrücke durfte bereits in den vergangenen zwei Wochen mit Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 3,5 Tonnen wieder befahren werden – so wie auch schon vor den Reparaturarbeiten. Ziel der jetzigen Instandsetzung war auch, das Bauwerk auch wieder für größere Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen freizugeben. Diese Freigabe hat nun das überwachende Ingenieurbüro gegeben.

Die Sanierung kostete insgesamt rund 300.000 Euro. Sie wurde aus dem 1,5 Millionen Euro umfassenden Sonderbudget gezahlt, die der Stadtservice aus dem städtischen Haushalt für Reparaturen und Sanierungen erhalten hat. Dazu gehört auch die Überprüfung der Offenbacher Ingenieurbauwerke und Verkehrswege auf ihre Sicherheit.

21. November 2019