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176 Bäume werden von dieser Woche an im Auftrag des Geschäftsfeldes Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe in Offenbach nachgepflanzt.

Der Nachwuchs mit einem Stammdurchmesser von 18 bis 20 Zentimetern und bis zu 2,5 Metern Höhe ist Ersatz für Bäume, die so krank waren, dass sie umzustürzen drohten und eine Gefahr von ihnen ausging.

Platane im Winter
Der Charakter der Platanenallee im August-Bebel-Ring soll erhalten werden. Daher werden hier neue Platanen gepflanzt. © pixabay

Wo der Charakter einer Straße erhalten werden soll, etwa bei der Platanenallee im August-Bebel-Ring, werden die gleichen Bäume ersetzt. Waren an anderen Stellen Bäume erkrankt, die für das sich stetig wandelnden Stadtklima weniger geeignet waren, werden robustere Sorten gepflanzt. Silberlinden und der lederblättrige Weißdorn beispielsweise sind hart im Nehmen.

Auch Bäume wie Robinien lässt der Stadtservice nicht mehr erneut pflanzen, wenn sie wegen großer Faulstellen gefällt werden mussten. Stattdessen werden schlankere Wuchsformen wie die Säuleneiche bevorzugt, die das Stadtklima besser vertragen. Früher sei nicht immer daran gedacht worden, wie groß manche Arten werden können, sagt Benjamin Drews, Mitarbeiter beim Geschäftsfeld Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe. Diese Bäume hätten aber einen erhöhten Pflegebedarf, da immer wieder das sogenannte Lichtraumprofil, der Abstand zur Straße und zum Gehweg sowie der Abstand zu den benachbarten Häusern von der Baumkolonne des Stadtservices freigeschnitten werden müsse.

Die 176 Neuankömmlinge, die jetzt gepflanzt werden, wurden zuvor ausgeschrieben und stammen alle von einer Baumschule. Sie sollen alle noch in diesem Jahr anfangen können, in Offenbach Wurzeln zu schlagen.

01.12.2017