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Kehrmaschine auf dem Wilhelmsplatz
© Andreas Schmidt
Im Mai erhalten die Offenbacher Bürgerinnen und Bürger neue Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung und die Straßenreinigung: Das Stadtparlament hat jetzt den neuen Satzungen für beide Dienstleistungen des Geschäftsfeldes Stadtservices der Stadtwerke Unternehmensgruppe zugestimmt, ebenso wurde eine neue Friedhofssatzung verabschiedet.
Für die Straßenreinigung müssen die meisten Offenbacher künftig weniger bezahlen, weil angefallene Gebührenüberschüsse nun in die Kalkulation einfließen. Allerdings enthalten viele Eigentümer von Liegenschaften in Neubaugebieten jetzt erstmals einen Gebührenbescheid.

Bürger können durch Mülltrennung sparen

Nachdem sie 2008 sogar gesenkt wurden, werden nun nach 17 Jahren die Gebühren für die Abfallentsorgung angehoben: Beim Restabfall steigen sie um 12 Prozent, beim Bioabfall um 4,25 Prozent. Grund dafür sind nicht nur die gestiegenen Kosten, die die Stadt für die Verwertung und Beseitigung der Abfälle zu tragen hat, sondern auch die planmäßig in den vergangenen Jahren aufgebrauchten Gebührenüberschüsse aus zurückliegender Zeit.

Viele Bürger können Kosten sparen, indem sie ihren Abfall konsequent trennen und die vom Stadtservice zur Verfügung gestellten Behälter für Papier, Verpackungen und Bioabfälle stärker nutzen. Oft können sie dann auf eine kleinere, kostengünstigere Restabfalltonne umsteigen. Damit wird nicht nur Geld gespart, es werden auch Ressourcen geschont.

Auf die Vorteile der getrennten Sammlung von Bioabfall weist die aktuelle Kampagne des Stadtservices unter dem Slogan „Die Zukunft ist im Eimer“ hin: Beim Vergären des Bioabfalls entsteht nicht nur umweltfreundliche Energie, die restliche Biomasse wird auch als Dünger verwertet.

Weitere Informationen dazu gibt es auf der Kampagnenseite "Die Zukunft ist im Eimer":

Gebürhen für Bestattungen steigen

Auch die neue Friedhofssatzung haben die Stadtverordneten verabschiedet: Danach steigt die Gebühr für die Bestattungen in einem Urnenrasengrab mit einem Nutzungsrecht von 30 Jahren um 2,9 Prozent und für ein Erdreihengrab mit 25 Jahren Nutzungsrecht um 4,6 Prozent. Dies sind absolut 55, beziehungsweise 110 Euro zusätzlich.

Fragen zu den Gebührenänderungen beantwortet der Kundenservice des Stadtservices unter Telefon 069/840004545.

15.02.2018