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Der Ansturm auf den Wertstoffhof hat sich etwas beruhigt, die verlängerte Öffnung wurde eine Zeitlang auch gut angenommen. Inzwischen wird dieses Angebot aber kaum noch von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt und deshalb wieder zurückgenommen. Von Dienstag, 2. Juni an können Privathaushalte wieder Grünschnitt, Bauschutt und andere Sonderabfälle wochentags von 8.30 bis 17 Uhr und samstags von 8.30 bis 14 Uhr anliefern. Dennoch gilt der dringende Hinweis, dass der Andrang samstags nach wie vor besonders groß ist und hier mit Wartezeit gerechnet werden muss.

Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden

Um die Abstände zwischen den Anlieferern gewährleisten zu können, durften seit Ausbruch des Corona-Virus‘ nur noch zehn Autos gleichzeitig auf das Gelände. Dies hatte in den ersten Wochen des Lockdowns vor allem samstags zu enormen Warteschlangen und teilweise unschönen Diskussionen mit den Mitarbeitern geführt. Daraufhin hatte der Stadtservice als Betreiber der Anlage die Öffnungszeiten verlängert.

Inzwischen werden – unter Beachtung der aktuellen Regelungen – auch wieder mehr Anlieferer gleichzeitig auf das Gelände gelassen. Es gilt der bekannte Mindestabstand von 1,50 Meter zueinander, sowie verantwortliches Handeln aller Besucher zum Schutz von anderen Bürgern und der Mitarbeiter. Deren Weisungen ist Folge zu leisten.

Straßenschild am Wertstoffhof
© SOH

Anfahrt nur über Hertzstraße

Außerdem wurde rund um die Dieselstraße die Verkehrsführung geändert, so dass die Anfahrt zum Wertstoffhof ausschließlich über den Hertzweg möglich ist und die Autos nicht von zwei Seiten anstehen.

Ein Sicherheitsdienst achtet darauf, dass diese Regelung eingehalten wird und kein Verkehrschaos entsteht. Denn noch immer versuchen Anlieferer verbotenerweise über die Maybachstraße vorzufahren. Damit verstopfen sie aber die Straße für die großen Lastwagen, die die angelieferten Wertstoffe abholen wollen und dazu laut Verkehrszeichen als „Versorgungs- und Betriebsdienst“ auch berechtigt sind.

Nur sortierte Abfälle, Keine Annahme von Restmüll

Da das Müllheizkraftwerk der EVO bis auf Weiteres keine Abfälle aus Privathaushalten mehr annimmt, weist der Stadtservice außerdem darauf hin, dass der Wertstoffhof als Alternative nur für sortierte Abfälle in Frage kommt. Restmüll wird gar nicht angenommen, er muss über die Restmülltonne entsorgt werden. Laut Satzung ist die Anlieferung von einem Kubikmeter Abfall pro Woche für Offenbacher Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

29. Mai 2020