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Wer regelmäßig seinen Grünschnitt, Bauschutt oder andere Abfälle zum Wertstoffhof fährt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit unzählige Male von Wolf-Rüdiger Aufermann begrüßt worden. Jetzt ist der Mitarbeiter des Stadtservices der Stadtwerke Unternehmensgruppe nach 32 Jahren im Dienst der Stadt Offenbach in den Ruhestand gegangen.
Wolf-Rüdiger Aufermann auf dem Wertstoffhof.
Wolf-Rüdiger Aufermann auf dem Wertstoffhof. © SOH

Im  städtischen Amt für Straßenreinigung und Abfallwirtschaft hat er Ende 1987 angefangen, zunächst als Straßenreiniger, nach einem Jahr wurde er Kraftfahrer. Nach dem Wechsel  1995 in den ESO Eigenbetrieb war er hier in verschiedenen Gesellschaften als Fahrer vor allem im Containerdienst unterwegs. „Wir sind mit unseren 40-Tonnen-Lastwagen auch nach München oder Aachen gefahren“, erzählt er und fügt an, dass die Arbeit ihm immer Spaß gemacht habe.

Das hat sich offenbar auch auf seinen Sohn Dennis, eines von drei Kindern, übertragen. Er ist ihm als Fahrer im Containerdienst zum Stadtservice gefolgt. Und seine Ehefrau Ruth hat zwei Jahre als Kantinenbetreiberin gearbeitet, bevor sie aus gesundheitlichen Gründen aufgehört hat.

Vor fünf Jahren auf den Wertstoffhof gewechselt

Auch Wolf-Rüdiger Aufermann gab vor fünf Jahren auf ärztlichen Rat das Fahren auf und arbeitete seither auf dem Wertstoffhof, stand bei enormer Hitze ebenso an der Annahme wie bei klirrender Kälte.  „Ich habe hier viele nette Menschen kennengelernt“, sagt er. Es seien oft die gleichen Leute, die hier durchgesessene Sofas, Heckenschnitt oder kaputte Leuchtmittel anlieferten.

Zu seinen Kollegen habe er immer ein gutes Verhältnis gehabt, sagt er und erzählt von gemeinsamen Radtouren oder Skiurlauben in den Bergen und dass er als Gründungsmitglied bei den ersten Drachenbootfahren des SOH-Teams dabei war. Dem Ruhestand sieht er nicht nur mit Freude entgegen. „Es tut wegen meiner Kolleginnen und Kollegen schon etwas weh zu gehen“, sagt er.

02. Januar 2020