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Im Schlosspark wurden bei der jüngsten Kontrolle erneut Bäume gefunden, die von der für Menschen potenziell gefährlichen Rußrindenkrankheit befallen sind. Dies ist eine Folge der Trockenheit der vergangenen Jahre, durch die die Bäume geschwächt und für Schädlinge und Krankheiten, in diesem Fall mit dem verursachenden Pilz, anfälliger sind. Die Krankheit befällt vor allem Ahorn-Arten, manchmal auch Platanen. Sie ist an den Bäumen nicht heilbar.

Der für die Krankheit verantwortliche Pilz fällt durch schwarze Sporen auf, die sich – wie der Name sagt – im späteren Krankheitsverlauf in einer dicken Schicht auf der Rinde ansammeln und beim Menschen Reizungen der Atemwege verursachen können.

Außerdem sind viele Bäume auch entlang der Parkwege wegen anhaltenden Wassermangels abgestorben. Derzeit sinken überall die Grundwasserspiegel und füllen sich auch nicht, wie früher im Winter, wieder auf.

Da diese umzustürzen drohen, ist die Verkehrssicherheit in der Parkanlage nicht mehr gewährleistet. Dieses Problem besteht aktuell in sehr vielen Grünflächen. Deshalb sind nicht nur die Mitarbeiter des zuständigen Geschäftsfeldes Stadtservice, sondern auch Privatfirmen mit Baumfällarbeiten ausgebucht. Da die Bäume im Schlosspark nicht zeitnah beseitigt werden können, wird der gesamte Bereich hinter der Schlosskirche abgesperrt. Die Kirche ist also weiterhin zugänglich. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt ist derzeit noch nicht absehbar.