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Räumfahrzeug des Geschäftsfeldes Stadtservice im Einsatz.
Räumfahrzeug des Geschäftsfeldes Stadtservice im Einsatz. © Bernd Georg
Mit der Kälte kommen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtservices auch die Winterdienste. Dafür sind auf dem Betriebshof in der Daimlerstraße die Vorkehrungen bereits getroffen. Der für den Winterdienst verantwortliche Disponent Fabio Messena bekommt schon seit einiger Zeit jeweils um 6 und um 12 Uhr vom Deutschen Wetterdienst auf das Handy eine Prognose, ob Schneefälle oder Glatteis zu erwarten sind. Nimmt die Wahrscheinlichkeit für diese Wetterlagen zu, wird auch zusätzlich informiert.

Sechs Lastwagen, vier kleinere Mehrzweckfahrzeuge und fünf Traktoren vom Fuhrpark des Stadtservices der Stadtwerke Unternehmensgruppe sind für den Einsatz bei Schnee und Eis gerüstet. Zum einen wurden alle mit Schneeschiebern versehen, außerdem können sie Splitt, Sand und Salz streuen. Die Traktoren haben zusätzlich Bürsten, mit denen sie den Schnee entfernen können.

Einsatzbereit sind dann alle Berufsgruppen aus dem Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe, die in der kalten Jahreszeit in ihrem eigentlichen Arbeitsfeld weniger zu tun haben. Dies sind vorrangig die Kollegen aus der Straßenreinigung, die bei Bedarf Unterstützung von den Gärtnern, den Mitarbeitern aus der Straßenunterhaltung und der Entwässerung erhalten. Insgesamt können die Disponenten auf 150 Leute zurückgreifen.

220 Tonnen Streusalz auf Lager

Und die sind bei einem stadtweiten, ergiebigen Schneefall auch notwendig: Vorrangig werden dann die Haupteinfallstraßen, die Hauptstraßen und deren Kreuzungen geräumt und gestreut, dies sind etwa 220 Kilometer Verkehrswege. Außerdem stehen die Fußgängerüberwege, die Bushaltestellen und öffentlichen Treppen auf dem Einsatzplan. Diese Flächen für die Fußgänger werden von den sogenannten Handmannschaften geräumt, die mit Besen und Schneeschiebern unterwegs sind.

In den beiden prägnanten Silos auf dem Betriebshof lagern insgesamt gut 220 Tonnen Streusalz, außerdem hält der Stadtservice 50 Tonnen Splitt bereit. Falls das nicht reichen sollte, hat die Stadt weitere 1000 Tonnen Salz im interkommunalen Salzlager in Wiesbaden auf Vorrat.

Haus- und Grundstückseigentümer müssen tagsüber räumen

Der Einsatz der städtischen Mitarbeiter entbindet aber Haus- und Grundstückseigentümer nicht von ihrer Verpflichtung, tagsüber bis 20 Uhr bei Schnee den Gehweg vor ihrer Liegenschaft auf mindestens 1,50 Meter Breite zu räumen und zu streuen. Glätte muss sofort mit Sand oder Splitt abgestreut werden. Mit dem Schneeräumen muss angefangen werden, sobald es aufhört zu schneien. Dies gilt wochentags ab 7 Uhr, samstags ab 8 Uhr und sonntags ab 9 Uhr. Wenn es taut, müssen die Anlieger das Streumaterial auch wieder aufkehren.

14.12.2018