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Sie werden kaum genutzt, sind oft als Folge von Vandalismus kaputt, werden häufig als Abfalleimer missbraucht, manchmal als Lagerplatz für Werbeprospekte oder Drogenversteck zweckentfremdet und sind keine Zierde für das Stadtbild: Die Splittkästen sind schon länger vielen Bürgern ein Dorn im Auge. Auch der zuständige Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe sieht in den gedachten Kästen keinen Nutzen mehr. Denn die Mitarbeiter haben die rund 60 Behälter in den vergangenen milden Wintern nur selten zum Nachfüllen anfahren müssen. Dagegen wurden häufig teure Reparaturen fällig oder die Behälter mussten vom Müll befreit werden.
Splittkasten
Verwahrlost und offensichtlich unbenutzt: der Splittkasten in der Parkstraße. © SOH

Jetzt hat eine Bestandsaufnahme der Abteilung Qualitätssicherung ergeben, dass deutlich weniger als die Hälfte der Kästen noch in einem akzeptablen Zustand ist. Alle anderen sind in Folge mutwilliger Zerstörung oder auch von Materialermüdung defekt und / oder zugemüllt und geben kein schönes Bild im Sinne einer lebenswerten Nachbarschaft ab.

Da die Bürger ohnehin kaum Streugut entnommen haben, werden die Splittkästen nun komplett eingezogen. Organisatorisch sind sie im Rahmen des städtischen Winterdienstes ohnehin nicht notwendig: Die Kolleginnen und Kollegen des Stadtservices haben bei ihren Einsätzen ihr notwendiges Streugut dabei.

Für die wenigen Bürger, die sich bisher an den Kästen versorgt haben, ist eine Lösung gefunden worden: Sie können sich ab der nächsten Wintersaison haushaltübliche Mengen beim Wertstoffhof des Geschäftsfeldes Stadtservice in der Dieselstraße abholen.

29.03.2019