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Nachdem Sturmtief Egon am vergangenen Wochenende gewütet hatte, haben die Mitarbeiter aus dem SOH-Geschäftsfeld Stadtservice mit den Aufräumarbeiten alle Hände voll zu tun und sind mit einem teilweise erheblichen Mehraufwand konfrontiert, der bisher über 230 Stunden Mitarbeitereinsatz gefordert hat. Sämtliche städtischen Grünanlagen müssen begangen und Schäden begutachtet werden.
ESO Grünwesen im Einsatz
ESO Grünwesen im Einsatz © Bernd Georg

Verzögerungen durch Mehrbelastung möglich

Teilweise erforderten die Sturmschäden eine sofortige Erstbeseitigung bzw. Absperrmaßnahmen, um die Verkehrssicherung zu gewährleisten. Die Anzahl umgestürzter Bäume hielt sich dabei in Grenzen. Im Dreieichpark ist eine etwa 20 Meter hohe Linde umgestürzt, auf dem Friedhof in Bieber sind eine ca. 15 Meter hohe Fichte sowie im Tambourwald eine ca. 10 Meter hohe Birke dem Sturm zum Opfer gefallen. Zudem sind mehrere Astbrüche sowie Ausbrüche von Kronenteilen zu verzeichnen.

In der Schillerschule ist die Krone einer 17 Meter hohen Zeder ausgebrochen und hat den Zaun an der Hausmeisterwohnung beschädigt. Der Baum wurde bereits am Freitag gefällt, da der Stamm Risse aufwies und nicht mehr bruchsicher war.

Wasserbetriebene Kehrmaschinen müssen pausieren

Die Mitarbeiter aus dem Grünwesen sind derzeit einer Mehrbelastung ausgesetzt, da sie, neben der Beseitigung der durch den Sturm verursachten Schäden und Verschmutzungen, in der Straßenreinigung eingesetzt sind. Dort unterstützen sie ihre Kollegen, die aufgrund der frostigen Temperaturen die Straßen aufwändig per Hand reinigen müssen, da die wasserbetriebenen Kehrmaschinen bei frostigen Temperaturen nicht eingesetzt werden können.

Die ESO Stadtservice GmbH ist bemüht, die Sturmschäden und –verschmutzungen schnellstmöglich zu beseitigen und weist darauf hin, dass es auch in den kommenden Tagen noch zu Abweichungen und Verzögerungen in der Straßen- und Grünanlagenreinigung kommen kann.

18.01.2017