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Nach zwei Tagen mit orkanartigen Böen musste zunächst damit gerechnet werden, dass schwere Äste abbrechen oder weitere Bäume umfallen. Daher waren die Friedhöfe geschlossen. Inzwischen konnten alle städtischen Friedhöfe wieder geöffnet werden.
Umgestürzter Baum auf dem Friedhof
Umgestürzter Baum auf dem Neuen Friedhof. © SOH

Nicht die Windstärke selbst hat den Bäumen zugesetzt, sondern die Häufigkeit der Böen. Die immer wiederkehrende ruckartige Belastung durch die Windlast in Kombination mit dem Regen hat dafür gesorgt, dass der Boden rings um die Wurzeln gelockert wurde. Auf dem Neuen Friedhof waren durch den Sturm drei Bäume, auf dem Friedhof Bieber ein weiterer Baum umgestürzt.

Da diese Anlagen ohnehin gesperrt waren, gab es keine Verletzten. Und auch die Sachschäden sind gering: Auf dem Neuen Friedhof fiel einer der großen Bäume auf der kleineren gärtnerbetreuten Grabanlage zwischen zwei Ruhestätten. Hier waren ebenso nur kleinere Schönheitsreparaturen notwendig wie an einer Urnenwand, die von einem weiteren Stamm getroffen wurde. Die Nischen selbst und die Urnen wurden nicht beschädigt. Ein weiterer Baum fiel auf einen Weg.