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ESO Mitarbeiter beim Bewässern von Blumenbeeten
Die Mitarbeiter aus dem geschäftsfeld Stadtservice können nur junge Bäume und ausgewählte Grünflächen regelmäßig mit Wasser versorgen. © Bernd Georg
Es wäre eine nicht lösbare Aufgabe für den Stadtservice aus der Stadtwerke Unternehmensgruppe, alle rund 30.000 Bäume plus alle Grünflächen im Stadtgebiet in Trockenphasen zu wässern. Diesen Service erhalten nur Bäume, deren Wurzeln sind noch nicht so weit in den Boden vorgedrungen, dass sie aus den tieferen Schichten Wasser aufnehmen können. In der Regel sind dies Bäume, die vor weniger als drei Jahren gepflanzt wurden.

Bewässerungssystem für Bäume am Wilhelmsplatz

Deshalb ist der Stadtservice manchmal auch bei tagelangem Regen zu den aktuell rund 450 zu versorgenden Bäumen unterwegs, weil ein sanfter Niederschlag für deren Bedarf nicht ausreicht. Neben 321 jungen Bäumen, die im Stadtgebiet verteilt sind, werden vor allem die Neubaugebiete angefahren. An den Eichen werden 59 Bäume, an der Kaiserstraße/Ecke Nordring 46 und im Hafen 30 im Auftrag des Stadtservices, entweder vom eigenen Team oder einer Fremdfirma versorgt.

Eine Ausnahme sind die Bäume am Wilhelmsplatz. Hier kann der versiegelte Boden auch bei Regen nicht genügend Wasser aufnehmen und speichern. Deshalb werden diese Bäume vom Stadtservice selbst über ein unterirdisches Bewässerungssystem bewässert, das über einen Zugang in den Baumscheiben bedient wird. Einmal pro Woche fährt der Tankwagen vor. Dann laufen durchschnittlich pro Baum rund 1500 Liter nach unten, das sind etwa zehn bis 12 Badewannenfüllungen.

Zwei Lastwagen mit Tanks verfügbar

Meist sind es genügsame Bodendecker wie Gehölze oder auch Rosen, die auf den Grünflächen wachsen. Auch diese werden nur im ersten Jahr, meist ab April, bis in den Herbst bei Bedarf von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtservices mit Wasser versorgt. Zwei Lastwagen mit Tanks, von denen einer 3000, der andere 7000 Liter fasst, stehen für die Bewässerung zur Verfügung. Rücken beide aus, werden etwa 30.000 Liter Wasser auf die Flächen aufgebracht.

Bürgerinnen und Bürger, die vor der Haustür einen Baum oder eine Grünfläche haben, tun ein gutes Werk, wenn sie ihm in heißen und trockenen Phasen täglich mindestens einen oder alle paar Tage mehrere Eimer Wasser spendieren. Auch wenn damit der Flüssigkeitsbedarf nicht komplett gedeckt ist, wird dadurch zumindest die Umgebung der Wurzeln etwas abgekühlt und die weitere Verdunstung reduziert.

09.07.2018