Verstärkter Einsatz gegen die Blättermassen
10.11.2025 – Es ist bereits eine große Menge Laub von dem Sturm und heftigem Wind von den Zweigen gerissen worden. Noch steht aber viel Arbeit bevor, die Blätter wegzuräumen – für die Mitarbeitenden des Stadtservices der Stadtwerke ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger. Vor allem nach den ersten Nachtfrösten geht das große Fallen weiter. Dann lösen sich verstärkt die Blätter.
Die Straßenreinigung des Stadtservices hat die arbeitsintensivste Phase des Jahres. An den Werktagen wird länger gearbeitet, an den Samstagen werden zusätzliche Schichten gefahren. Im Stadtgebiet verteilte Container für das gesammelte Laub sorgen dafür, dass nicht jede gefüllte Kehrmaschine zum Abladen zwischendurch bis auf den Betriebshof in der Daimlerstraße fahren muss. Bis zu zwölf Mal am Tag laden die Kehrmaschinen die eingesammelten Blätter ab, rund 30 Tonnen Laub täglich kommen in der Hochphase Oktober und November täglich zusammen. Auch die Gärtnerinnen und Gärtner der Abteilung Grünwesen unterstützen ihre Kollegen der Straßenreinigung beim Kampf gegen die Blätter. Dennoch kann es etwa nach Frostnächten sein, dass der Arbeitsanfall nur schwer zu bewältigen ist. Dann können sich an anderer Stelle im Stadtgebiet reguläre Arbeiten verschieben.
Wege und Rasenflächen in Parks werden ebenfalls geräumt
In den Parks wird das Laub vom Stadtservice ebenfalls von den Wegen geräumt – auch wenn diese Bemühung vor allem bei Wind meist kurz darauf oft nicht mehr zu sehen sind. Rasenflächen wie beispielsweise im Lilipark oder Büsingpark werden ebenfalls immer wieder von den Blättermassen befreit. Sonst kann das Gras unter der Last absterben.
Dagegen wird an vielen Stellen ohne Rasen, etwa im Leonhard-Eißnert oder im Schlosspark, das Laub liegengelassen. Hier finden dann Tiere wie Igel oder Insekten einen Unterschlupf für die kalte Jahreszeit.
Anliegerreinigung: Gehwege müssen von Laub freigehalten werden
Wo die Anliegerreinigung gilt, müssen die Verantwortlichen dafür sorgen, dass die abgefallenen Blätter zusammengetragen und auch entfernt werden. Es wird auf Gehwegen zur Stolperfalle oder wird bei Nässe gefährlich rutschig. Das Laub darf nicht auf die Straße oder in den Rinnstein gekehrt werden. Dort kann es die Sinkkästen verstopfen, Radfahrer oder auch Autos ins Schlingern bringen. Es ist auch sinnlos, auf Baumscheiben oder anderen Grünflächen Laubmassen anzuhäufen. Hier reißt der nächste Windstoß die Blätter auseinander und verteilt sie erneut auf Gehweg oder Straße.
Laub muss immer weggeräumt werden. Dazu eignet sich vorrangig die Biotonne. Von dort werden die Blätter zusammen mit dem Grünschnitt in eine Biogasanlage gefahren, wo sie zu Strom und Wärme umgewandelt werden. Der Rest wird als Humus zum Düngen von Feldern und Grünanlagen verwendet.
Wenn die Biotonne nicht ausreicht, kann pro Haushalt bis zu ein Kubikmeter Laub auf dem Wertstoffhof in der Dieselstraße 37 abgeliefert werden. Auch von dort werden die Blätter in die Biogasanlage gefahren. Wer einen Garten mit Komposter hat, kann das Laub darin entsorgen oder damit Beete abdecken und vor Frost schützen. Und auch in privaten Gärten nutzt der ein oder andere Igel Laubhaufen für sein Winterquartier.
Der Wertstoffhof in der Dieselstraße 37 ist ab November montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 8.30 bis 14 Uhr geöffnet.