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Engagiert und voller Elan: Die vier Auszubildenden
Engagiert und voller Elan: Die Auszubildenden (Sitzend von links) Elena Mankovski & Reyhan Kaya, (hinten stehend von links) Kübra Nayir und Rosaria Mancuso. © SOH
Vier junge Mitarbeiterinnen der Stadtwerke Offenbach haben es eilig: Rosaria Mancuso, Kübra Nayir, Elena Mankovski und Reyhan Kaya stecken mitten in ihren Abschlussprüfungen.

Dabei hätten sie sich noch ein paar Monate Zeit lassen können, doch die Auszubildenden verkürzen und schließen damit ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement ein halbes Jahr früher ab als geplant.

„Dass Auzubis verkürzen, kommt häufiger vor“, erklärt Ausbildungsleiterin Jasmin Noll. „Aber dass ein gesamter Jahrgang geschlossen verkürzt, ist selten.“ „Schon von Anfang an waren die vier besonders engagiert und zielstrebig und haben sich gegenseitig unterstützt“, erinnert sich die Expertin für Recruitung und Ausbildung.

Umfassende Einblicke in ein großes Unternehmen

Die Idee, schneller in der Berufswelt anzukommen, hat Reyhan Kaya gereizt. Ihre guten Noten und ihre Ausbilder und Ausbilderinnen haben ihr Vorhaben unterstützt. Auch ihre drei Kolleginnen können gute Zensuren vorweisen. Diese sind Voraussetzung für ein frühzeitiges und erfolgreiches Abschließen der Ausbildung.

Bis dahin erhalten die Azubis umfassende Einblicke in die verschiedenen Abteilungen und Geschäftsfelder. Pflichtabteilungen im Stadtwerkekonzern sind das Kompetenzcenter Personal, die Finanzbuchhaltung und das Controlling. Aber auch andere kaufmännische Bereiche gehören zum Programm.

Viele gute Ausbilder begleiten die Azubis

Rosaria Mancuso hat sich beim Einkauf des Stadtservice besonders wohl gefühlt. Neun Monate hat sie hier Station gemacht. „Ich habe alle Abläufe kennengelernt und durfte schnell intensiv mitarbeiten“, sagt die 22-Jährige.

Weil die Ausbildung so vielfältig ist, kommt keine Langeweile auf und die jungen Menschen finden heraus, wo ihre Talente liegen. An ihrer Seite sind erfahrene Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzte.

„Die Stadtwerke zeichnet aus, dass sie überdurchschnittlich viele gut ausgebildete Ausbilder und Ausbilderinnen haben, die teilweise auch in den Prüfungsausschüssen arbeiten“, erklärt Jasmin Noll. Die Fachfrau begleitet alle Auszubildenden von der Bewerbung bis zum Übergang in eine Festanstellung. Sie kennt ihre Stärken und Schwächen, Ambitionen und Vorlieben. Auch für das ehrgeizige Quartett hat sie bereits passende Stellen gesucht und gefunden. Wie fast alle Auszubildenden und BA-Studierende der Unternehmensgruppe werden auch die vier Freundinnen übernommen. Alle vier möchten sich allerdings parallel zu ihren neuen Berufen weiterbilden und vielleicht sogar studieren. Auch dabei werden sie von ihrem Arbeitgeber unterstützt: Von der Suche eines geeigneten Studienganges, über passende Arbeitszeitmodelle und die Finanzierung.

Spannende Einblick und ganz andere Aufgaben erhalten die jungen Kolleginnen und Kollegen wenn sie Projekte abseits des regulären Ausbildungsplans übernehmen. So unterstützen sie Jasmin Noll bei Messeauftritten und Präsentationen an Schulen. Außerdem ist es bei den Stadtwerken mittlerweile Tradition, dass die Auszubildenden und BA-Studierenden die Einführungswoche der neuen Azubis organisieren sowie die Nacht der Ausbildung mitgestalten.

Gemeinsam und gut unterstützt ans Ziel

Elena, Kübra, Reyhan und Rosaria sind froh, dass sie sich in den vergangenen zwei Jahren gegenseitig unterstützt haben. Nach der Berufsschule haben sie sich regelmäßig als Lerngruppe getroffen und Inhalte vertieft. „Sie sind alle vier sehr offen und wissbegierig“, fasst es Jasmin Noll zusammen. Geholfen haben aber auch die Freude an der Arbeit und die abwechslungsreichen Einblicke in die einzelnen Unternehmensbereiche. Die vier jungen Frauen haben schnell die Vorzüge einer Ausbildung bei einem großen Unternehmen erkannt: „Wir bekommen viel Unterstützung. Wenn notwendig auch Lernmaterialien und Schulungen“, erklärt Rosaria Mancuso.

Auch wenn die jungen Durchstarter mit Anfang Zwanzig beruflich angekommen scheinen, wollen sie nicht stehen bleiben und überlegen schon jetzt wie es spannend und herausfordernd weitergehen kann. „Ich möchte gerne studieren“, erzählt Reyhan Kaya. Sie wird nach den bestandenen Prüfungen voraussichtlich im Kundenservice des Stadtservice arbeiten, interessiert sich aber auch für die Unternehmenskommunikation.

Geschäftsführer Peter Walther freut sich über so engagierten und erfolgreichen Nachwuchs. „Wir bieten jungen Menschen eine Vielzahl an spannenden und innovativen Ausbildungsmöglichkeiten und die Chance Offenbach mitzugestalten. Auch vom Schreibtisch aus, lässt sich viel bewegen und umsetzen. Es freut uns wenn wir ambitionierte Auszubildende einstellen und begleiten können. Während ihrer Ausbildung aber auch darüber hinaus.“

In 13 Ausbildungsberufen und zwei dualen Studiengängen bilden die Stadtwerke Offenbach mittlerweile aus. Das Angebot wird regelmäßig erweitert. Aktuell werden 42 junge Menschen in den vier Geschäftsfeldern Immobilien, Stadtservice, Veranstaltungen und Mobilität ausgebildet. Die ersten Ausbildungsstellen für 2021 wurden bereits ausgeschrieben.

3. November 2020