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Die Stadtwerke Offenbach bleiben bundesweit Spitzenreiter, was Frauen in Top-Positionen angeht: Fast jede zweite Führungskraft in den kommunalen Unternehmen ist weiblich – das gibt es sonst in Deutschland nirgends, wie eine im Juli 2021 veröffentlichte Erhebung bestätigte.

Wie aus der Auswertung der Zeppelin-Universität Friedrichshafen hervorgeht (Stand: März/April 2021), erreichen die Stadtwerke Offenbach mit einem Frauenanteil von 47,8 Prozent in den Top-Managementpositionen öffentlicher Unternehmen bundesweit, wie schon in den vergangenen Jahren, den ersten Platz. Auf Rang zwei folgt mit deutlichem Abstand Rostock (37,1). Der Schnitt in den 69 ausgewerteten größeren deutschen Städten lag bei 19,5 – in Frankfurt sind es nur 11,3, in Mainz 7,1 und in Heidelberg oder Osnabrück gar 0 Prozent.

"Die Stadtwerke und auch die Stadt Offenbach setzen sich seit vielen Jahren für die gelebte Gleichberechtigung der Geschlechter am Arbeitsplatz ein und wissen die Führungsqualitäten von Frauen in Top-Positionen sehr zu schätzen“, sagt Oberbürgermeister Felix Schwenke. „Dass wir damit bei den kommunalen Unternehmen bundesweit konstant an der Spitze liegen, ist ein schöner Erfolg und bestätigt unser Engagement ebenso wie die vieljährigen Betriebszugehörigkeiten der weiblichen Führungskräfte", betont Schwenke, der auch Aufsichtsrats-Vorsitzender bei den Stadtwerken ist. Seit seinem Amtsantritt besetzte Schwenke auch innerhalb der Stadtverwaltung in drei von vier Fällen neue Amtsleitungen durch Frauen.

Luftaufnahme des Stadtwerke-Gebäudes in der Senefelder Straße
Jede zweite Führungskraft in den kommunalen Unternehmen ist weiblich. Die Stadtwerke beschäftigen bundesweit die meisten Frauen in der Fürhungsebene. © Alex Habermehl

Viele familienfreundliche Angebote

Die Top-Managerinnen werden in ganz unterschiedlichen Feldern eingesetzt: „Sie leiten beispielsweise unseren Immobilienbereich, die Veranstaltungshäuser Capitol & Stadthalle, das Geschäftsfeld Mobilität und das Stadtmarketing“, unterstreicht Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Walther. Um sie in diesen Positionen zu halten und auch sonst für maximale Förderung der rund 1.000 Beschäftigten zu sorgen, machen die Stadtwerke zahlreiche familienfreundliche Angebote: Es gibt

Teilzeitmodelle von der Geschäftsführerin bis zum Azubi und möglichst flexible Arbeitszeiten, die sich nach den individuellen Bedürfnissen richten. Die betriebliche Sozialarbeit deckt diverse Themen ab. Mobiles Arbeiten gab es bei den Stadtwerken schon vor Corona, etwa wenn die Kinder krank oder die Kitas geschlossen sind. Hinzu kommen Zuschüsse zum Kindergartenbeitrag und vergünstigte Angebote bei Jobtickets, Ferien-Fußballcamps oder Strom- und Gastarifen.  

4. Augst 2021