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Offizielle Busübergabe
Geschäftsführer Peter Walther übergab jetzt den von der SOH gesponserten Bus der Marke Citroën Jumpy an die Vertreter des Fechtclubs Offenbach: FCO-Präsident Dr. Eberhard Theobald, Fechter Nicolas Bodoczi (am Steuer), Fechterin Nadine Stahlberg, Fechter Richard Schmidt und FCO-Ehrenpräsident Waldemar Krug. (von links). © Bernd Georg
Mit einem neuen Vereinsbus fuhren die Spitzenathleten des Fechtclubs Offenbach von 1863 e.V. Ende Juli zur Weltmeisterschaft nach Leipzig: Die Stadtwerke-Gruppe finanzierte dem Verein das Fahrzeug, das bis zu neun Personen transportieren kann. Neben dem projektbezogenen Sponsoring unterstützt die SOH den Fechtclub auch 2017 mit einem Betrag von 10.000 Euro.

"Fechter sind Aushängeschild für unsere Stadt"

"Wir haben den zwei Jahre alten Bus von der Deutschen Sportstiftung übernommen. Er ist im besten Zustand und eignet sich ideal für unsere Zwecke“, freut sich FC-Präsident Dr. Eberhard Theobald. Wichtig sei vor allem viel Platz für die sperrige Ausrüstung. Der Bus, den ein Logo der Stadtwerke-Gruppe ziert, brachte die WM-Nominierten Nadine Stahlberg, Monika Sozanska und Richard Schmidt kürzlich samt Begleitern nach Leipzig. Dort konnte Schmidt bei seinem WM-Debüt gleich die Bronze-Medaille erfechten – die Damen belegten im Degen-Teamwettbewerb den fünften Platz. „Die Fechter sind ein Aushängeschild für unsere Stadt“, sagt SOH-Geschäftsführer Peter Walther, „es ist schön, wenn wir zu diesem Erfolg einen kleinen Teil beitragen können.“

Als einer der beiden Hauptsponsoren des Fechtclubs sei die SOH „einer unserer wichtigsten und treuesten Partner“, betont Theobald. Ohne deren jährliche Unterstützung seit 2006 gäbe es die aktuellen Spitzensportler nicht. „Und bei besonderen Anliegen wie jetzt dem Vereinsbus sind die Stadtwerke immer da, wenn wir sie brauchen.“ So habe die SOH dem Traditionsclub 2013 für die Deutschen Fecht-Meisterschaften die ESO-Sportfabrik zur Verfügung gestellt und ihn auch bei der Organisation unterstützt.

SOH möchte vor allem Kinder und Jugendliche fördern

Bei allen internationalen Turnieren und Erfolgen liegt SOH-Geschäftsführer Peter Walther besonders die Nachwuchsarbeit des Fechtclubs am Herzen:  „Neben dem Engagement für das Gemeinwohl möchten wir mit unseren Sponsoring-Aktivitäten vor allem Kinder und Jugendliche fördern.“  Dies tut der FCO explizit mit seinen Schnupperkursen für junge Offenbacherinnen und Offenbacher: Jedes Jahr kommen hier nach den Sommerferien neue Gruppen zustande.

Je früher die Kinder den Degen in die Hand nehmen, desto besser. „Das optimale Einstiegsalter ist sechs Jahre - und zwar sowohl aus sportlicher als auch aus sozialer Sicht “, weiß Vereinspräsident Theobald. Der FCO wirbt direkt um den Nachwuchs, indem er seinen Sport an diversen Schulen in Offenbach vorstellt und mit einer Vertrauenslehrerin zusammenarbeitet. Das Ergebnis: 18 Neuanfänger - die meisten zwischen zehn und elf Jahre alt – haben im Juni 2017 ihre Turnierreifeprüfung abgelegt. „Aktuell haben wir keinerlei Nachwuchsprobleme“, so Theobald. Dieses Konzept überzeugt auch Peter Walther: „Damit fördert der Fechtclub von Beginn an die Integration in unserer internationalen Stadt.“ Da der Verein auch auf Inklusion viel Wert legt, bietet er seit 2002 zudem die Abteilung Rollstuhlfechten an.

08.08.2017