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SOH-Geschäftsführer Peter Walther besucht Hausaufgabenhilfe im Boxclub.
Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Walther besuchte im Januar die Hausaufgabenhilfe im Boxclub Nordend. © georg-foto
Die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe investiert in das Gemeinwohl: Etwa 200.000 Euro fließen jährlich in den Bereich Spenden & Sponsoring. Seit Vereinsgründung fördert die Holding beispielsweise den Boxclub Nordend e.V. als Hauptsponsor, ein neuer Vertrag bis zum Jahr 2020 wurde nun im Januar 2017 unterzeichnet. „Die Partnerschaft ist für uns Gold wert, davon lebt der Verein“, freut sich Boxclub-Geschäftsführer Bernd Hackfort.

Der Boxclub, der 2003 im Jugendzentrum Nordend entstand, ist mittlerweile ein bundesweit anerkanntes, mehrfach preisgekröntes Präventions- und Integrationsprojekt – auch dank der Unterstützung der Stadtwerke. „Unsere Idee, Boxen gegen Gewalt anzubieten, hat die Verantwortlichen bei der SOH von Beginn an begeistert“, erinnert sich Vereinspräsident Wolfgang Malik. Der soziale Aspekt inklusive einer Hausaufgabenhilfe, die für weniger gute Schüler obligatorisch ist, stand dabei neben dem sportlichen Training stets im Vordergrund: „Wenn wir den Boxclub nicht gegründet hätten, wären die Jugendlichen in andere Strukturen abgetaucht“, ist Hackfort überzeugt.

Ein in Offenbach verwurzeltes Projekt, das soziale Verantwortung übernimmt: „Damit erfüllt der Boxclub vorbildlich unsere Sponsoring-Kriterien“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Walther. Neben einem dauerhaften ehrenamtlichen Engagement wollen die Stadtwerke vor allem Menschen unterstützen, die sonst eher wenige Angebote bekommen. „Die Stadtwerke übernehmen langfristig Verantwortung und tragen damit zum friedlichen Zusammenleben in der Stadt bei“, lobt Sozialarbeiter Malik. Ganz wichtig sei auch, dass die Gelder nicht zweckgebunden sind, sondern dem Boxclub zur freien Verfügung stehen: „Nur so können wir wirklich flexibel bleiben.“ Und wenn mal ein Satz Trikots fehlt, „dann springt Peter Walther in die Bresche“, lobt Hackfort.

Unterstützung öffnet Türen zu anderen Welten
An neuen Ideen mangelt es nicht: In den Vereinsräumen am Hafen Offenbach gibt es seit einiger Zeit eine Bambini-Boxgruppe sowie eine Nachmittagsbetreuung für Grundschüler, um mit der Prävention und den Bewegungsangeboten so früh wie möglich anzusetzen. Für die Größeren plant der Boxclub einen Schwerpunkt zum Thema Demokratie: Die Jugendlichen fahren im Frühjahr 2017 ins Europaparlament, besuchen den Bundestag und die Stadtverordnetenversammlung, um die Demokratie und ihre Möglichkeiten der Mitbestimmung auf allen Ebenen kennenzulernen.

So öffnen sich Türen zu anderen Welten – und dazu tragen die Stadtwerke Offenbach in mehrfacher Hinsicht bei. „Die SOH hat uns, auch durch ihren populären Box-Cup im Hafen, Zugänge zu Gesellschaftskreisen geebnet und Netzwerke ermöglicht, die wir sonst nicht hätten“, betont Hackfort. Diese Kontakte helfen dem Verein nachhaltig dabei, neue Unterstützer für seine Anliegen zu finden.

Das fördert auch den Zusammenhalt innerhalb der Stadt, was für Geschäftsführer Peter Walther ein zentrales Anliegen ist: „Als städtisches Unternehmen übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung, die weit über das operative Geschäft hinausgeht, da uns das Gemeinwohl – analog zu unseren Kernaufgaben der Daseinsfürsorge - wirklich am Herzen liegt.“ Das belege, über die Stadtwerke hinaus, das Engagement der gesamten Unternehmensgruppe mit ihren vier Geschäftsfeldern Immobilien, Mobilität, Stadtservice und Veranstaltungen: Projekte wie „Besser leben in Offenbach“, das im Geschäftsfeld Immobilien der Stadtwerke-Gruppe angesiedelt ist, profitieren davon ebenso wie Bildungsprojekte, etwa der Offenbacher DeutschSommer. Im Kulturbereich besteht seit 2010 eine Kooperation mit dem Klingspor Museum, auch die Capitol Classic Lounge wird schon traditionell gefördert.

Die Verbundenheit mit der Stadt und Region drückt sich auch in dem Leitbild aus, das die SOH Ende 2016 für ihre Führungskräfte und die mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter formuliert hat. Ein Überblick dazu findet sich hier.