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Nacht der Ausbildung bei der SOH
Auf der Nacht der Asubildung konnten Interessierte auch selbst aktiv werden. © georg-foto.de
Die ersten Bewerbungsmappen wurden bereits bei der Nacht der Ausbildung selbst mitgebracht, aber auch jetzt kommen weitere bei der Personalabteilung der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe (SOH) an: Die Beteiligung bei dem großen Informationsabend in Offenbach hat immer noch einen positiven Nachhall.
Rund 100 Jugendliche waren zum Sitz des Geschäftsfeldes Stadtservice in die Daimlerstraße 8 gekommen, um sich Informationen für die künftige Berufsplanung zu holen. Dafür war eine der Werkstatthallen dank Beleuchtungstechnik und anderen Requisiten mit Clubatmosphäre ausgestattet worden. Hier hatten Ausbilder und aktuelle Auszubildende aus den verschiedenen Abteilungen der SOH selbst und ihren Geschäftsfeldern Stadtservice, Mobilität, Immobilien und Veranstaltungen Arbeitsgerät, Anschauungsmaterial sowie Flyer vorbereitet und standen selbst für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Nacht der Ausbildung bei der SOH
© georg-foto.de

Ausbilder und Auszubildende standen Rede und Antwort

Sie standen den gut Informierten, die nur noch letzte Auskünfte für den Traumjob wollten, ebenso Rede und Antwort wie den Orientierungslosen, die noch so gar nicht wussten, wo und vor allem: in welchem Beruf sie ihre Ausbildung machen sollten. Oft brauchten die jungen Besucher ihre Eltern mit, in vielen Fällen war es aber auch andersherum.

Renner bei den Anfragen war die Ausbildung zum Bauzeichner/-in, Bürokaufmann/-frau und Veranstaltungstechniker/-in. Aber auch die Auszubildenden, die in einer weiteren Werkstatt, in der sonst unter anderem die Müllwagen, Containerfahrzeuge und Kehrmaschinen mit einem Schaden schnell wieder für die Straße fit gemacht werden, ihre überdimensionierten Bremsscheiben und Schraubenschlüssel präsentierten, waren gefragt.

Für unbekannte Berufe werben

Die SOH nutzte aber auch die Möglichkeit, für Berufe zu werben, die noch nicht so bekannt sind. Kaum jemand nennt beispielsweise Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft als Traumjob, obwohl dieser ebenso zukunftsweisend wie chancenreich ist. Entsprechend musste der aktuelle Auszubildende beim Stadtservice sein Publikum gezielt ansprechen. Wenn er aber davon erzählte, wie er die verschiedenen Abfallfraktionen zu einem sinnvollen Recycling weiterleitet und damit hilft, die Umwelt zu schonen, stieß er doch oft auf großes Interesse. Auch die Zukunftsaussichten sind blendend, da die Branche boomt. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an diejenigen, die die Abfälle hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und damit ihrer Verwertungspotenziale bewerten.

Nacht der Ausbildung bei der SOH
© georg-foto.de
Aber auch andere Berufe nutzten die Gelegenheit, zu informieren oder Interessenten Hand anlegen zu lassen. So stellte sich unter anderem die Abteilung Straßenbau mit einem Feld zum Probepflastern vor, die Stadtgärtner zeigten ihre technischen, akkubetriebene Geräte.

Ausbildung auch in Teilzeit möglich

Auch über das Angebot der SOH, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, informierten sich Mütter von kleinen Kindern. Die Möglichkeit steht aber auch anderen offen, beispielsweise Menschen, die Angehörige pflegen.

Es sprechen gute Argumente dafür, eine Ausbildung bei der SOH zu absolvieren: Eines der besten ist sicherlich, dass alle, die hier erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen haben, auch bleiben möchten. Die jeweils rund 40 unternehmenseigenen Auszubildenden sind gut untereinander vernetzt und die Qualität der Ausbildung wird immer wieder von der IHK mit der Ehrenurkunde für eine gute Ausbildung ausgezeichnet.

25.02.2019