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Azubis
Von links hinten nach rechts vorn: Die Geschäftsführer Peter Walther (SOH) und Heiko Linne (Geschäftsfeld Stadtservice) mit den neuen SOH-Mitarbeitern Juliano Janssen, Kim Julian Wirkner und Kirina Leonie Piesoldt sowie SOH-Ausbildungsleiterin Jasmin Noll © SOH
Kaum ausgelernt, schon eingestellt: Die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe übernimmt drei junge Leute, die soeben ihre Ausbildung bei der SOH abgeschlossen haben. Zwei von ihnen wird ab März ein berufsbegleitendes Studium finanziert.
„Gute Azubis und Angestellte zu finden, ist heute kein Selbstläufer mehr“, betont SOH-Geschäftsführer Peter Walther. „Daher haben wir ein großes Interesse daran, gute Auszubildende und Mitarbeiter möglichst lange zu halten.“ Gerade junge Leute brächten ein Unternehmen voran, ergänzt Heiko Linne, Geschäftsführer des Geschäftsfelds Stadtservice. Er ermuntert die neuen Mitarbeiter, Themen auch zu hinterfragen.

SOH ermöglicht berufsbegleitendes Studium

Die Bürokauffrau Kirina Leonie Piesoldt (21) aus Offenbach arbeitet künftig im Bereich Qualitätsmanagement. Sie erhält einen Teilzeitvertrag und absolviert ab März, ebenfalls in Teilzeit, ein anteilig arbeitgebergefördertes Bachelor-Studium in Business Administration an der FOM Frankfurt.

An dieser Hochschule beginnt auch Kim Julian Wirkner (27) aus Reichelsheim im März ein arbeitgeberfinanziertes, berufsbegleitendes Studium für Wirtschaftsinformatik. Zudem gehört der Fachinformatiker ab sofort dem neu gegründeten IT-Kompetenzcenter der Stadtwerke-Gruppe an.

Außerdem wird der Frankfurter Juliano Janssen (23) nach einer Ausbildung zum Bürokaufmann im Kompetenzcenter Finanzbuchhaltung übernommen; er strebt nach einem Jahr Berufserfahrung die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter an.

Viel Raum zum Entwickeln persönlicher Stärken

Die drei neuen SOH-Mitarbeiter, die ihre Ausbildungen vorzeitig nach zweieinhalb Jahren erfolgreich beendet haben, fühlen sich bestens vorbereitet auf die neuen Aufgaben. „Als Azubis waren wir immer ins Geschehen eingebunden und konnten früh Verantwortung übernehmen, indem wir die Unternehmensgruppe beispielsweise bei Messen oder Festen präsentierten“, berichtet Kirina Piesoldt. Vor allem die Bürokaufleute durchlaufen eine Vielzahl von Abteilungen und arbeiten in vielen Bereichen mit ganz unterschiedlichen Menschen zusammen. „So merkt man, wo die eigenen Stärken liegen, und kann jeweils das Beste mitnehmen“, sagt Juliano Janssen. Viel Raum zum Entwickeln der individuellen Fähigkeiten wusste auch Kim Wirkner während seiner Ausbildung zum Fachinformatiker zu schätzen.

Sein nun frei gewordener IT-Azubiplatz wird bei der SOH zum August neu besetzt, die Ausschreibung läuft. „Gerade die Digitalisierung ist für uns ein Schlüsselthema“, sagt Peter Walther. Entscheidend sei, den eigenen Fachkräftebedarf durch die Entwicklung des Nachwuchses zu decken. „Das sichert uns die nötigen Kompetenzen, die die Stadtwerke-Gruppe für die Ausführung ihrer Dienstleistungen benötigt“, weiß Gerlinde Klos, Leiterin des Kompetenzzentrums Personal.

18 Ausbildungsplätze ab August 2018

Dabei kommt auch das Menschliche nicht zu kurz: Ausbildungsleiterin Jasmin Noll, einst selbst Azubi bei der SOH, überreichte den neuen Mitarbeitern selbst gestaltete Fotobücher als Erinnerung an ihre Ausbildungszeit. Und Peter Walther gab Ihnen einen Rat mit auf den Weg: „Wenn Ihnen etwas auffällt, sprechen Sie es an – denn wir brauchen Sie noch.“

Aktuell beschäftigt die Stadtwerke-Unternehmensgruppe 36 Azubis, etwa 18 Plätze werden im August 2018 neu besetzt. Durch diese Ausbildung weit über dem eigenen Bedarf übernimmt die SOH soziale Verantwortung und investiert in die Zukunft wie in die Region.

01.02.2018