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Nach seiner Interimstätigkeit bei der OFC Kickers 1901 GmbH kehrt Andreas Herzog zum 1. Januar 2020 wieder zur Stadtwerke Unternehmensgruppe (SOH) zurück. Der Magistrat hat ihn heute für fünf weitere Jahre zum Geschäftsführer der SBB Stadiongesellschaft Bieberer Berg und der SFO Sport und Freizeit GmbH wiederbestellt.
Frank van Groen
Andreas Herzog kehrt zum 1. Januar 2020 wieder zur Stadtwerke-Gruppe zurück. © Frank van Groen
Herzog war zum 1. August 2019 als Geschäftsführer zur Profi-GmbH der Kickers gewechselt. Sein Engagement für den Fußballclub war auf maximal elf Monate ausgelegt. Herzogs Geschäftsführertätigkeiten bei den beiden SOH-Gesellschaften ruhten seither. Die Rückkehr zur SOH erfolge, so der Magistrat, im Einvernehmen mit den Kickers.

Kaufmännische Prozesse des OFC neu strukturiert

Wie Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und Bürgermeister Peter Freier mitteilten, hat Herzog seine Aufgaben beim OFC bereits nach kurzer Zeit erfüllt: „Ziel war es, den Fußballclub in einer schwierigen Übergangssituation zu unterstützen und dem OFC die Möglichkeit zu eröffnen, ohne Zeitdruck die strategischen Weichen für einen personellen, sportlichen und wirtschaftlichen Neuanfang im Verein zu stellen“, so Oberbürgermeister Schwenke. Diese strukturelle Neuaufstellung habe der Club nun mit der Benennung von Thomas Sobotzik als neuen Geschäftsführer vollzogen, dessen Schwerpunkt im sportlichen Bereich liegen soll. Ihm soll ein kaufmännischer Leiter zur Seite gestellt werden, was die Stadt ausdrücklich begrüßt.

„Andreas Herzog ist es gelungen, in der Zeit seiner Geschäftsführertätigkeit die kaufmännischen Prozesse der OFC GmbH neu zu strukturieren, Abläufe klar zu regeln und damit für eine umfassende Transparenz zu sorgen“, sagte Bürgermeister und Stadtkämmerer Freier. „Für seine Bereitschaft, unseren Traditionsverein in dieser besonderen Weise zu unterstützen, danken ihm der Magistrat, die Stadtwerke Unternehmensgruppe und der OFC“, so Freier weiter. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von SBB und SFO, Roland Walter, ergänzte: „Ich freue mich sowohl über die gute Arbeit, die Herr Herzog beim OFC geleistet hat, weil das die Voraussetzung für Planungssicherheit ist, abgesehen vom sportlichen Teil. Ich freue mich aber auch sehr, ihn nun wieder bei der SBB und SOH zu wissen. Seine Fach- und Führungskompetenz sind wichtig, davon profitiert dann auch die SOH-Gruppe als Ganzes.“

Wichtiger Beitrag für Verein und Stadt

SOH-Geschäftsführer Peter Walther zollte Herzog ebenfalls Anerkennung: „Mit seinem professionellen Background, hervorragenden Kenntnissen und Kontakten im Fußball-Business und dem Vertrauen sämtlicher Gremien des OFC, der politisch Verantwortlichen und den Stadtwerken hat Andreas Herzog einen wichtigen Beitrag für den Verein und für die Stadt geleistet.“ Herzog habe unter anderem die Organisation der Spieltage verbessert, das Ticketing vorangetrieben, bestehende Partnerschaften für den OFC ausgebaut und Projekte realisiert und angeschoben. Besonders zu nennen sind das SOH-Kids-Camp und der Weihnachtsmarkt.

Auch für die Stadtwerke Unternehmensgruppe war die Tätigkeit Herzogs beim OFC von Nutzen, wie Walther betonte: „Es ist ihm gelungen, die Interessen und Wechselwirkungen zwischen der Stadiongesellschaft und der OFC Kickers GmbH deutlich enger aufeinander abzustimmen.“ Langfristig erhoffen sich die SOH und die Stadt durch die zwischenzeitlich verstärkte Zusammenarbeit Vorteile bei der Vermarktung des Stadions, der Organisation neuer Veranstaltungen und einen einheitlichen Außenauftritt, um wirtschaftliche Vorteile aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu generieren.

Neue Aufgaben für Andreas Herzog

Die von Anfang an vorgesehene Rückkehr Herzogs zur SOH wird nach dem heutigen Beschluss des Magistrates künftig mit weiteren Aufgaben verbunden: So wird dem 43-Jährigen ab dem kommenden Jahr die strategische Ausrichtung und Positionierung der Veranstaltungsstätten der Stadtwerke Unternehmensgruppe übertragen. Die operative Führung der Veranstaltungshäuser Stadthalle und Capitol durch Geschäftsführerin Birgit von Hellborn bleibt davon unberührt. Weiterhin soll Herzog im Auftrag der Offenbacher-Stadtinformation-Gesellschaft (OSG) ab 2020 im Rahmen des geplanten Stadtmarketings ein neues Veranstaltungskonzept für die Innenstadt umsetzen und damit einen wichtigen Beitrag für das Image der Stadt Offenbach leisten.

14. November 2019