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Stadt Offenbach

Markus-Gemeinde

Beschreibung

Ein Stück Venedig der Moderne am Buchhügel: Freistehend
lässt der Campanile, der 36 Meter hohe Glockenturm,
sein Geläut über die Landschaft schallen. Auf der Kirchenfassade
thront ein majestätischer Löwe aus goldfarbenen, abgetönten
Mosaiksteinen, das Symbol für den Evangelisten Markus.
Über den Innenraum ergießt sich die vielfältige Farbigkeit
von zahllosen weißen bis bunten Glassteinen. Die 1961 gebaute
Markuskirche erweist in vielen Details ihrem weltbekannten
großen Bruder, dem Markusdom in Venedig, Reverenz. Der
bundesweit aktive Architekt Fritz Reichard, Kirchenvorsteher
der Markusgemeinde, entwarf damit sein Opus Magnum.
Charakteristisch für den Bau sind die transparenten Wände aus
zum Teil bunten Gläsern und Beton, deren lichtführende Wirkung
sich im Inneren entfaltet und bei Nachtgottesdiensten
vom Inneren nach außen scheint. Als ‚Konzertkirche‘ wurden
die noch heute geltende Schwerpunkte gesetzt: Gottesdienst,
Musik und Kultur. Die avantgardistische Orgel von Gebr. Link,
Giengen, nach Plänen von Helmut Bornefeld ist mit ihren 38
Registern auf drei Manualen und Pedal durchaus eine Art Ikone
der musikalischen Moderne.
Die kupfernen Eingangstüren der Offenbacher Bildhauer Karl-
Heinz und Willy Klemisch zeigen Szenen aus dem Markusevangelium.
Das fünf Meter hohe Holzkreuz an der Altarwand ist
mit aus Kupfer stilisierten Dornen und Kronen gestaltet, Symbole
von Leiden und Erlösung. Diese Symbolik setzt sich in den
Leuchtern auf dem Altar und am Griff des Taufbeckens fort.

Öffnungszeiten

Mo bis Di 10.00 - 12.00, Do bis Fr 10.00 - 12.00

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Bildnachweise