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Mietspiegel 

  • Überblick

    Beschreibung

    Der Mietspiegel für das Stadtgebiet Offenbach am Main wird in Zusammenarbeit mit dem Mieterbund Offenbach e.V. und dem Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V. -Haus & Grund Offenbach/Main, Eigentümerschutz- Gemeinschaft- herausgegeben.
    Hier steht Ihnen der aktuelle Mietspiegel zur Verfügung: Mietspiegel

    Kontaktdaten

    Kontaktdaten
    Telefon +49 (0) 69 8065-2871
    Internet  https://www.offenbach.de
    Raum Bernardbau, Innenhof, Haus B, 1. OG
  • Details

    Verfahrensablauf

    Allgemeines Nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen kann der Vermieter die Zustimmung des Mieters zu einer Mieterhöhung unter folgenden Voraussetzungen verlangen: • Die Miete muss seit mindestens einem Jahr unverändert sein. • Die geforderte Miete darf die üblichen Mieten nicht übersteigen, die in der Gemeinde oder in vergleichbaren Gemeinden für Wohnungen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind. • Besonderheit: ab dem 08.10.2014 zählt die Stadt Offenbach zu den Gebieten mit abgesenkter Kappungsgrenze nach § 558 Abs.3 Satz 2 Bürgerliches Gesetzbuch, somit darf die Miete sich innerhalb von 3 Jahren insgesamt um nicht mehr als 15 % erhöhen. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 17.10.2019 außer Kraft (vgl. Gesetz und Verordnungsblatt für das Land Hessen Seite 226). Das Mieterhöhungsverlangen des Vermieters ist in Textform zu erklären und zu begründen. Zur Begründung kann der Vermieter insbesondere Bezug nehmen auf • einen Mietspiegel oder • die Auskunft aus einer Mieterdatenbank oder • ein von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen erstelltes Gutachten oder • die entsprechenden Mieten für mindestens drei vergleichbare Wohnungen (Vergleichswohnungen). Stimmt der Mieter dem Erhöhungsverlangen nicht bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats zu, der auf den Zugang des Mieterhöhungsverlangens folgt, so kann der Vermieter bis zum Ablauf von weiteren drei Monaten auf Erteilung der Zustimmung klagen. Ist Klage erhoben worden, jedoch kein wirksames Erhöhungsverlangen vorausgegangen, kann der Vermieter dies nachholen. Dem Mieter steht auch in diesem Fall die Zustimmungsfrist zu. Hat der Mieter die Zustimmung erteilt, ist die erhöhte Miete vom dritten Kalendermonat an, der auf den Zugang des Mieterhöhungsverlangens folgt, zu zahlen.

    Voraussetzungen

    Anwendungsbereich Die in dem Mietspiegel aufgeführten Werte gelten ausschließlich für nicht preisgebundene Mietwohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 35 und 100 Quadratmetern in Mehrfamilienhäusern. Großwohnungen und Appartements mit Sonderausstattung sowie mit vollständiger Möblierung sind in dem Mietspiegel nicht berücksichtigt. Für solche Wohnungen ist aufgrund der zu geringen Anzahl eine statistische Auswertung nicht möglich. Die ortsübliche Miete kann nach den Verfahren im Kapitel „Allgemeines“ ermittelt werden. Für öffentlich geförderte Wohnungen, auf die die Bestimmungen des Wohnraumförderungsgesetzes anzuwenden sind (Sozialwohnungen) oder für Wohnungen, für die aus anderen Gründen nur eine Kostenmiete erhoben werden darf, findet der Mietspiegel keine Anwendung.

    Rechtsgrundlagen

    § 558c und § 558d BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)

  • Kontakt

    Zuständige Mitarbeiter/innen

    Liste der zuständigen Mitarbeiter
    Name Telefon E‑Mail
     Frau Zarth +49 (0) 69 8065-2181  sabine.zarthoffenbachde