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Jahresbericht 2017
© Stadt Offenbach / Aurelis Real Estate GmbH & Co.
Der alljährlich erscheinende Jahresbericht der Wirtschaftsförderung informiert über die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und präsentiert die Arbeitsergebnisse aus dem laufenden Jahr.
Wie in den letzten beiden Jahren vorausgesagt, hat sich der Masterplan im Jahr 2017 als Garant für weitreichende, positive Entwicklungen bewiesen: Viele Investoren haben das enorme Entwicklungspotenzial des Standorts erkannt und engagieren sich aktuell in der Stadt Offenbach. Daher waren alle Aktivitäten der Wirtschaftsförderung in diesem Jahr darauf ausgerichtet, die Planungen und Ideen der Investoren zu unterstützen und diese in reale Investitionschancen zu übersetzen. So konnten in zahlreichen Gesprächen mit Firmen, Investoren und städtischen Gremien die Grundlagen für Bauvorhaben und Neuprojekte gelegt werden.

Die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung führten 2017 zu einer Fülle von Erfolgen:

1. Firmenbetreuung

  • Teilnahme der Wirtschaftsförderung auf über 62 regionalen und überregionalen Veranstaltungen.
  • Bei 15 eigenen Veranstaltungen konnten über 1.100 Gäste begrüßt werden.
  • Darüber hinaus wurden von der Wirtschaftsförderung und dem Oberbürgermeister ca. 60 Unternehmen vor Ort besucht.

2. Ansiedlungsberatung/Flächenvermittlung

  • 175 konkrete Flächenanfragen.
  • Neu- und Umbauprojekte der HELABA und Fa. AXA im Kaiserlei.
  • Ansiedlung der Fa. EVONIK im Kaiserlei.
  • Für sechs weitere Firmen, die von der Wirtschaftsförderung betreut wurden, konnten über das Flächenmanagement passende Standorte gefunden werden.
  • Insgesamt konnten mit allen Neuansiedlungen in diesem Jahr ca. 750 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • Durch die Umsiedlung von Bestandsunternehmen konnten in diesem Jahr ca. 80 Arbeitsplätze gesichert werden.

3. Existenzgründung

  • Das Gründungsumfeld in Offenbach ist nach wie vor sehr gut.
  • Die Stadt Offenbach liegt beim NUI-Regionenranking des Jahres 2016 seit elf Jahren in Folge auf dem ersten Platz.
  • Der Gründerreport 2017 der IHK dokumentiert eine Gründungsintensität für den Bezirk Offenbach mit 11,11 % pro 1.000 Einwohner.
  • Die Wirtschaftsförderung beteiligte sich an einer Reihe von neuen Formaten für Existenzgründer in Offenbach.
  • Dank der Zusammenarbeit mit überregionalen Partnern konnte die Sichtbarkeit des Standorts und das exzellente Gründungsklima weiter kommuniziert werden.

4. Citymanagement

  • Für das Frühjahr 2018 ist nach Abriss der City-Passage der Start des Neubaus des „Rathaus Centers“ vorgesehen.
  • Das „Toys’R‘us-Gebäude“ wurde von einem Investor gekauft. Die Nutzungsstruktur soll aus einer Mischnutzung aus Handel, Wohnen und Parken bestehen.
  • Die beliebte Kombination von Handel und internationaler Gastronomie ließ sich erneut in zahlreichen Neuansiedlungen ablesen (z.B. Best Worscht in Town, Main Waffel, Fletchers Burger, Süße Limone).
  • Um in der Offenbacher City die Weichen für einen attraktiven Wirtschafts- und Einzelhandelsstandort zu stellen, ist in Zusammenarbeit der Stadt Offenbach und des Vereins Offenbach Offensiv e.V. die Erarbeitung eines „Zukunftskonzepts Innenstadt“ in Planung.
  • Ziel des Konzepts ist es, eine lebendige Offenbacher Innenstadt zu schaffen und langfristig zu erhalten.

5. Kreativwirtschaft

  • Der Frühjahrsempfang der Kreativwirtschaft fand im Februar zum siebten Mal im Gründerzentrum Ostpol statt.
  • Das Sommerfest der Kreativwirtschaft hat im Juni zum zehnten Mal im Ostpol stattgefunden.
  • Mit der Veranstaltungsreihe „Goethe Lectures Offenbach“ konnte ein weiteres Netzwerkangebot erfolgreich etabliert werden.
  • Die Wirtschaftsförderung hat 2017 zum zweiten Mal, gemeinsam mit Partnern, den Designrundgang „Into the Wild“ mit dem Ziel veranstaltet,Kreativagenturen, Professionals und potenzielle Partner zu vernetzen. 
  • Dieses Jahr wurde das Projekt „Design Park Offenbach“ in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der IHK Offenbach angestoßen. Dieses Vorhaben wird sich designforschend mit Fragestellungen der Stadtentwicklung und der Gewerberaumentwicklung für Innovationsparks bzw. Designparks beschäftigen.