Sprungmarken
Suche
Suche

Felix Schwenke und Matthias Koch am Stehtisch
Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und Matthias Koch, KSP Architekten GmbH. © Stadt Offenbach

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, Jürgen Amberger, haben die Stadt Offenbach erneut auf der international wichtigsten Immobilienmesse MiPiM in Cannes vertreten. „Im vergangenen Jahr wurde ich nach der Messe oft gefragt, wann jetzt Unternehmen nach Offenbach kommen“, berichtet Oberbürgermeister Schwenke. „Einen solchen direkten Zusammenhang kann es aber gar nicht geben.“ Die Stadt hat im Wesentlichen Flächen anzubieten, die in ihrem Besitz sind und noch entwickelt werden müssen. Zudem verweisen Schwenke und Amberger verweisen auch auf konkrete Gebäude, die der Stadt bekannt sind und zum Verkauf stehen.

Schwenke und Amberger haben deshalb vor allem Gespräche mit Investoren, Projektentwicklern, Architekturbüros und Anwaltskanzleien geführt. „Die Messe MiPiM als Branchentreff der weltweiten Immobilienszene bietet dabei die beste Möglichkeit, die Investitionsmöglichkeiten in Offenbach gezielt innerhalb kurzer Zeit den wichtigsten Akteuren vorzustellen und in Erinnerung zu rufen.“ Auf diese Weise setzen Schwenke und die Wirtschaftsförderung das mit der Verabschiedung des Masterplans Offenbach 2030  begonnene konsequente Standortmarketing fort. Inhaltlich wurden die Gespräche dieses Jahr ausschließlich auf das Thema Gewerbeentwicklung konzentriert.

„Im vergangenen Jahr haben wir auf der MiPiM vor allem große nationale und internationale Projektentwickler angesprochen und ihnen anhand eines extra angefertigten Plans erstmals die Vorteile des neuen Kaiserleigebiets präsentiert“, sagt Schwenke. Er informierte in den Gesprächen über die Planungen der Stadt und den sich daraus ergebenden Investitions- und Ansiedlungschancen am Kaiserlei. „Ein solches Quartier mit seinen Chancen im Markt bekannt zu machen, ist ein Prozess über mehrere Jahre. Auch die Hafenentwicklung hat weit über zehn Jahre in Anspruch genommen. Dieses Jahr haben wir deshalb zum zweiten Mal den Schwerpunkt auf das Kaiserlei-Gebiet gelegt, das mit schnellstem Internet und bester Verkehrsanbindung mitten im Rhein-Main-Gebiet zunehmend positiv wahrgenommen wird.

Die Messe-Kontakte aus dem vergangenen Jahr nutzten Schwenke und Amberger, um im Laufe des Jahres 2018 die Gespräche mit Investoren zu vertiefen, die zum Teil schon mit ersten Planungen begonnen haben. „Mehr als eine Handvoll nationale und auch internationale Projektentwickler und Investoren sind inzwischen an einem Engagement in Offenbach interessiert und arbeiten an Plänen“, so Jürgen Amberger. Aus den vielen Gesprächen ergaben sich auch konkrete Rückmeldungen und Hinweise aus dem Markt, die Schwenke in die strategischen Planungen der Stadt und auch in eine Überarbeitung des verwendeten Kaiserlei-Plans einarbeiten konnte. Der Besuch der MiPiM in der vergangenen Woche baute auf diesen Beziehungen auf und ermöglichte es, begonnene Gespräche zu  konkretisieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Oberbürgermeister Schwenke ist zuversichtlich, dass sich das unermüdliche Engagement auf der Messe, bei der Gespräche häufig bis tief in die Nacht geführt werden, auszahlen kann. Er mahnte jedoch zu Geduld: „Eine solche Messe ist nicht der Ort, an dem direkt Verträge unterschrieben werden. Sie bietet aber die große Chance, die Möglichkeiten in Offenbach bekannt zu machen und das Interesse für Offenbach so zu wecken, dass unsere Stadt bei den Investitionsentscheidungen der Projektentwickler und Investoren eine ernsthafte Option darstellt. Bei den Angesprochenen muss das Interesse geweckt werden, Objekte in Offenbach zu erwerben und mit Mietern zu füllen.“

Die Gespräche auf der MiPiM haben gezeigt, dass große Investoren, etwa auch aus Frankreich oder aus Österreich, sich mittlerweile ernsthaft mit einem Investment in Offenbach auseinandersetzen. „Das ist der erste entscheidende Schritt und eröffnet eine gute Perspektive für die Weiterentwicklung des Kaiserleis.“

22. März 2019